Es werden zwei Pfarreien

Votum der Dekanatsversammlung

2pfarreien (c) tb
2pfarreien
Datum:
Do. 25. März 2021
Von:
Andreas Reifenberg

Die Dekanatsversammlung am 25. März hat sich dafür entschieden, aus den 13 jetzigen Pfarrgemeinden unseres Dekanates zwei Pfarreien zu schaffen, die ein Netzwerk aus Gemeinden und weiteren Kirchorten sein werden.

Es war ein langer Abend mit ungewohnt vielen Abstimmungen, denn bisher gab es auf Dekanatsebene nicht viel zu entscheiden. Jetzt auf dem Pastoralen Weg ist das anders. Die Dekanate koordinieren die Beratungen vor Ort und stimmen das Votum ab, das der Bistumsleitung zur Bestätigung vorgelegt wird.

Die erste große Abstimmung bezog sich auf die Anzahl der zukünftigen Pfarreien. Seitens des Bistums war vorgegeben, dass es nicht mehr als drei Pfarreien werden dürfen, durchaus aber weniger. Zu den Vor - und Nachteilen hat es seit dem vergangenen Frühjahr Diskussionen auf allen Ebenen gegeben. Eine Mehrheit hat sich nun für das 2-Pfarreien-Modell ausgesprochen.

In der zweiten wichtigen Abstimmung ging es um die Grenzziehung. Grundsätzlich sind viele Möglichkeiten denkbar. Die Dekanatsversammlung stimmte mit großer Mehrheit für das Modell, das die Teilprojektgruppe "Ressourcen teilen" vorgeschlagen hat.

Zur „Nordpfarrei“ werden die Pfarrgemeinden Mosbach, Radheim, Babenhausen, Eppertshausen, Münster und Dieburg gehören.

Zur „Südpfarrei“ werden die Pfarrgemeinden Dorndiel, Groß-Umstadt, Hering, Habitzheim, Groß-Zimmern, Reinheim und Groß-Bieberau gehören.

Damit ist der äußere Rahmen gesteckt, die Arbeit am gemeinsamen Pastoralkonzept kann nun konkret werden. Wer sich für die Arbeit in den vier Teilprojektgruppen interessiert, findet Informationen und Kontakt unter www.kath-dekanat-dieburg.de/pastoraler-weg .