Schmuckband Kreuzgang

Gemeinsam den Glauben leben in der Krise

Besondere Umstände bewirken besondere Ideen

Kerze im Dunklen (c) Monika Wagmann/ Bistum Passau
Kerze im Dunklen
Datum:
Do 19. Mär 2020
Von:
Eva Reuter

In Zeiten der Krise ist Information und Gebet gleichermaßen wichtig. Hier erfahren Sie, wie sich die Corona-Epidemie auf das kirchliche Leben in Mainz auswirkt - Gottesdienste und Hilfen im Alltag:

In diesen Zeiten der Krise ist Zusammenhalt besonders wichtig. Aber auch der Schutz der Menschen, die diesen Schutz besonders brauchen. Deshalb brauchen wir neue Formen des Gemeindelebens. Viele Gemeinden sind kreativ.

Gottesdienste

In der Stadt Mainz wurde von Seiten der Behörden ein absolutes und vollumfassendes Versammlungsverbot ausgesprochen. Dies bedeutet, dass alle Gottesdienste ab sofort bis mindestens 19. April abgesagt werden müssen. Dies umfasst daher leider auch alle Ostergottesdienste.
Viele Kirchen sind für das persönliche Gebet geöffnet.

Wir bitten Sie, auf die Fernsehgottesdienste und die Verkündigungssendungen im Radio zurückzugreifen. Im Internet finden Sie laufend aktualisierte Hinweise auf den Homepages des Dekanats Mainz-Stadt und des Bistums Mainz – jeweils auf der der Startseite. 
Auch im Gesangbuch „Gotteslob“ finden Sie Anregungen zum persönlichen Gebet und zum Lesen der Bibel.

Initiativen der Verbundenheit

In verschiedenen Ortsteilen und Nachbarschaften haben sich in den letzten Tagen spontan Menschen bereit erklärt zu helfen. Wenn Sie Hilfe benötigen (z.B. Einkauf, Botengänge), melden Sie sich bitte im Pfarrbüro ihrer Gemeinde. Sicher wird man Ihnen weiterhelfen. Im Pfarrbüro erreichen Sie auch die pastoralen Mitarbeiter für ein Gespräch. Außerhalb der Bürozeiten läuft ein Band. Dort ist auch eine Notfallnummer hinterlegt.

Martinsläuten

Jeden Abend läuten die Glocken der Kirche. In diesen Zeiten wollen wir im Dekanat das abendliche Angelusläuten dazu zu nutzen,  uns im gemeinsamen Gebet (z.B. Vater unser) zu verbinden. Wir laden Sie ein, beim Glockengeläut ein Vater unser zu sprechen und ein Gebet für die von der Krise besonders betroffenen Menschen. Dies schafft Verbundenheit untereinander und mit dem Bistum.

Wir vertrauen auf Gottes Beistand und wünschen Ihnen alles Gute und viel Gesundheit!