Schmuckband Kreuzgang

Status-Gespräch mit Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz

Austausch über den Stand der Dinge

Status-Gespräch Folie1 (c) Dekanat Mainz-Stadt
Status-Gespräch Folie1
Datum:
Do 12. Nov 2020
Von:
Eva Reuter

Passenderweise am Tag des Bistumspatrons, dem Martinstag 2020 traf sich das Dekanatsprojektteam des Dekanats Mainz-Stadt mit Weihbischof Dr. U.M. Bentz, Stephanie Rieth und Dr. Wolfgang Fritzen von der Koordinierungsstelle des Pastoralen Wegs zum Austausch über den Stand der Dinge.

Martinsschokolade als Aufmerksamkeit der Koordinierungsstelle (c) Dekanat Mainz-Stadt/ CK
Martinsschokolade als Aufmerksamkeit der Koordinierungsstelle

Der geistliche Impuls von Roswitha Becker setzte einen nachdenklichen Impuls am Anfang: "Wussten Sie eigentlich, dass gute Hirten hinter Ihrer Herde stehen?" formulierte sie mit Wolfgang Raible (In: "Für den geistlichen Hunger zwischendurch") - in Verbindung mit einem Text von Karl Rahner aus dem Jahr 1972 über die Zielgruppe von Verkündigung stand zu Beginn des Treffens der Perspektivwechsel als Thema.

Neben dem Bericht aus dem Dekanat (vgl. pdf) standen mehrere Schwerpunktthemen auf der Tagesordnung:

Die Einbeziehung der kategorialen Einrichtungen und Dienste in den Pastoralen Weg und in die zukünftigen Pfarreien als Netzwerke spielt im Dekanat eine wichtige Rolle. Es wurde über Möglichkeiten und Grenzen gesprochen.

Die ersten Ideen zu möglichen Strukturen, wie sie in der Dekanatsversammlung als Diskussionsgrundlage präsentiert worden waren, stießen auf Interesse der Bistumsleitung. Es wurde über die zugrundeliegenden Kriterien ebenso gesprochen wie über Chancen und Risiken. Es bestand Einigkeit, dass gut begründete Modelle eine wichtige Grundlage für den weiteren Weg sind. Sowohl Dekanats- als auch Bistumsleitung sind offen für solche Vorschläge.

Beim Thema "Beteiligung im Rahmen des vorgegebenen Zeitplans" war zu spüren, wie alle Beteiligten um eine gute Lösung ringen. Dennoch zwingen die äußeren Umstände zu Zugeständnissen und Einschränkungen, die sich niemand gewünscht hat und die in der Prozess-Struktur eigentlich anders vorgesehen waren.
Es ist allen bewusst, dass unter derzeitigen Bedingungen Beteiligung noch zusätzlich erschwert wird durch die Kontaktbeschränkungen. Gleichzeitig lassen sich einige Themen auf Phase II des Pastoralen Wegs ausdehnen. Allerdings nicht die Frage nach den neuen Pfarreigrenzen. Die äußeren Umstände wie Personal- und Finanzentwicklung und die Klärung komplexer juristischer Fragen lassen eine Verschiebung nicht zu. Es bleibt beim Abgabeschluss des Konzepts: 26. November 2021 ist das letztmögliche Datum der Vorlage des Konzepts. 

Bis dahin sind noch viele Schritte zu gehen und viele Themen zu bedenken. Das Projektteam freut sich, dass von Seiten des Bistums eine große Bereitschaft zur Verzahnung der Arbeitsgruppen und zum Austausch von Einschätzungen und Überlegungen signalisiert wurde. Es bittet alle Pfarreien, sich durch Rückmeldung der eigenen Beratungsergebnisse konstruktiv am weiteren Weg zu beteiligen.