Schmuckband Kreuzgang

kreuzpunkt | im Viertel - Tag der offenen Tür

Eröffnung des innovativen Kirchenprojekts im Heiligkreuzviertels

kreuzpunkt von außen gespiegelt (c) kreuzpunkt
kreuzpunkt von außen gespiegelt
Datum:
Do. 10. Juni 2021
Von:
Eva Reuter

Am nächsten Wochenende fällt mit einer offiziellen Segnung und einem Tag der offenen Tür der Startschuss für mehr Begegnungen und Vernetzung im Heiligkreuzviertel.

Tag der offenen Tür am 19. Juni

Nach einer offiziellen Einweihungsfeier, die pandemiebedingt im kleinen Kreis stattfinden muss, wird der Ort am Samstag, den 19. Juni, gemeinsam mit Bewohnner*innen des Viertels und Gästen seiner Bestimmung übergeben: Der kreuzpunkt soll ein Ort sein, an dem sich Wege kreuzen und Interessen vernetzen. Es soll ein Ort der punktuellen Begegnung und des Miteinanders werden. Die Mitarbeiter freuen sich sehr, dass die Zeit der fast rein digitalen Präsenz nun zu Ende geht. Zwischen 10 und 18 Uhr stehen an diesem Tag die Türen offen.

In dem neu entstehenden Mainzer Stadtteil „Heiligkreuz-Viertel“ wird ein neuer Kirchort entwickelt.Im Mittelpunkt des Engagements steht die Orientierung an den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner* innen des Viertels.

Das Projekt wurde geplant in Zusammenarbeit von Caritas und katholischem Dekanat Mainz-Stadt. Seit Herbst 2020 gibt es zwei Mitarbeiter, Michael Tomaszewski und Gabriel Gessner. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch ein Ladenlokal bezogen und mit ersten Möbeln eingerichtet.

Die Eröffnung ist nun für den 19.06. mit einem Tag der offenen Tür geplant und die Hoffnung ist groß, so und mit den angestoßenen Lockerungen noch mehr Kontaktpunkte zu schaffen, die nun endlich über das Digitale hinausreichen.

Mehr Hintergründe

Die Arbeit mit den Bewohner:innen soll sich an drei Säulen orientieren.

  1. Säule: Netzwerk

Von Beginn an, will das Projekt Verbindungen und Verknüpfungen stiften. Zwischen Menschen, zu Ideen und Aktionen. Zu allem im und um das Viertel werden hier Informationen zusammengeführt und Kontakte zu den entsprechenden Personen hergestellt.

  1. Säule: Plattform für Selbstverwirklichung

Das eigene Wohnzimmer oder der Keller bieten nicht immer den notwendigen Platz, um sich und die eigenen Ideen zu verwirklichen. Vor allem dann nicht, wenn sich diese Ideen an das Gemeinwohl richten. Vom Repair-Café über die Yoga-Gruppe, bis zum Regal für den Warentausch. Mit der Einrichtung des kreuzpunkts und seinen Angeboten sollen den Menschen ein unverzweckter Ort und Zeiträume gegeben werden, sich selbst zu finden und jene, die ähnliche Vorstellungen haben.

  1. Säule: Urbane Intervention

Ergänzt werden die beiden vorgenannten Säulen durch spirituelle Angebote. Der Fokus liegt dabei z.B. auf Elemente zu Achtsamkeit oder Meditation.

Das Team freut sich auf die Arbeit mit und für die Be- und Anwohner:innen sowie Gäste des Heiligkreuzviertels.