Schmuckband Kreuzgang

"Bunte Hütte"

P r o j e k t b e s c h r e i b u n g

  • Titel: Offener Kindertreff - Bunte Hütte / Berliner Siedlung
  • Träger: Wohnbau Mainz
  • Ziel: Freizeitangebot (sinnvolles) für Kinder im Grundschulbereich und 5. + 6. Klasse im Brennpunktgebiet Berliner Siedlung
  • Zielgruppe: siehe Ziel
  • Entstehungszusammenhang, Genese:
    Kaum Freizeitangebote für Kinder- und Jugendliche, man möchte einem "Sich-Aufhalten" beim Einkaufszentrum entgegenwirken, auch dem Vandalismus.
    Ortsvorsteher beruft eine Stadtteilsitzung ein, mit allen Verantwortlichen, die im Kinder- und Jugendbereich arbeiten.

Verlaufsschritte des Projekts, Zeitschiene:

  • März 1998:
    Stadtteilsitzung Berliner Siedlung zum Problem der Kinder? und Jugendarbeit: keinen geeigneten Treffpunkt, das Angebot in der Thomasgemeinde, sowie die Räumlichkeiten und das personale Angebot der Stadt in einem angemieteten Raum der Thomasgemeinde reichen nicht aus. Standortsuche eines Jugendzentrums. Die ehemalige Gaststätte "Die Pfanne" wäre dafür geeignet. Der Umbau ist zu kostspielig und wird deshalb von der Stadt abgelehnt.
  • Mai 1998:
    Kinderfest der Wohnbau, daraus entwickelt sich eine Kindergruppe, die sich unter Betreuung von zwei Frauen weiterhin freitags von 15?18 Uhr auf dem Gelände der Wohnbau trifft.
  • Oktober 1998:
    Aufgrund des bevorstehenden Winters braucht die "Bunte Hütte" ein Dach über dem Kopf. Der Kindertreff findet nun freitags in den Räumlichkeiten von St. Jakobus statt.
  • August 1999:
    Frau Sidiropoulus wird von der Wohnbau in Teilzeit angestellt, Frau Ulrich auf Honorarbasis. Weitere Räumlichkeiten sind notwendig, weil die "Bunte Hütte" nun 4x nachmittags stattfinden soll. Mo/Di sind sie in der Thomasgemeinde, Do in einem Werkraum der IGS und Fr weiterhin in St. Jakobus.
  • März/April 2000:
    Das Raumproblem wird zum Hauptproblem und Schwierigkeiten mit den jeweiligen "Hausherren" treten auf. Gespräche und Absprachen sind erforderlich und die Weiterführung des Projektes ist gefährdet.
    Krisensitzung mit Herrn Bartmann: Eine UnterAG der Stadtteil?AG BS wird gegründet. Diese AG kann jetzt aufgrund ihrer kleineren Größe effektiver arbeiten, ist beweglicher.
  • Juli 2000:
    Die Wohnbau stellt eine 3-Zi-Wohnung zur Verfügung, um "Bunter Hütte" und "Helfenden Händen" einen festen Ort zu geben. Diese Wohnung ist jedoch nur eine Übergangslösung bis die Stadt endlich ihrer Verantwortung nachkommt, d.h., dass die Stadt mit dieser Aktion der Wohnbau nicht entpflichtet wird ein Jugendzentrum zu bauen. Die Räume in St. Jakobus werden weiterhin freitags zur Verfügung gestellt, weil die Räume der Wohnung eigentlich viel zu klein sind für diese Arbeit.
  • November 2000:
    Im Rahmen vom Projekt "Soziale Stadt" kann nun ein Jugendzentrum gebaut werden. Bewilligt sind dafür 1,3 Millionen DM. Ende 2001/Anfang 2002 soll das Zentrum in der Nähe der ehemaligen Gaststätte "Zur Pfanne" fertiggestellt sein.
  • 2001:
    Quartiermanagerin im Rahmen "Soziale Stadt" übernimmt die Planungen für weitere Schritte.

Beteiligte:

Evang. Pfarrer (bis 2000); Rektorin der Grundschule; zwei Frauen, die die Gruppe leiten; eine Frau von der Sozialplanung der Wohnbau Mainz; zeitweise die Sozialpädagogin der evangelischen Thomas-Kirchengemeinde; die Gemeindereferentin von der Kath. Pfarrgemeinde St. Alban - St. Jakobus

Vernetzung: Evang. Kirchengemeinde, Ortsbeirat, Wohnbau GmbH

Gegenwärtiger Stand und Perspektiven des Projektes:

  • Schüler-Sitting in den Räumen der Berliner Grundschule von 12.00 - 14.00 Uhr: Hausaufgabenbetreuung, Mittagessen, freies Spiel
  • Helfende Hände - Mithilfe bei mehreren Projekten "Soziale Stadt": Bemalung der Wände der Turnhalle, Einkaufshilfe für Ältere, monatlicher Seniorenkaffee, Mitgestaltung des Basars für die Innenausstattung des Begegnungszentrums
  • tägliche Treffen der Kinder mit den beiden Betreuerinnen (getrennt nach Alter und Geschlecht)
  • "Milky-Way-Kaffee": offener Treff für Ältere

Am 13. März 2003 war der Spatenstich.

Einschätzung des Erfolgs, der Zielerreichung:

Seit Mai 1998 konnte durchgängig (d.h. wöchentlich) ein Angebot für Kinder dieser Altersgruppe gemacht werden.

Was hat das Projekt zum LOS-Projekt gemacht?

Adressatenorientierung, Lebensraum-Orientierung, Vernetzung und Kooperation, Ressourcenorientierung

Kontaktadresse für weitere Informationen:

Pfarrei St. Alban / St. Jakobus (Frau Hang)
An der Goldgrube 44
55131 Mainz
06131 / 53061 (St. Alban)
06131 / 53062 (St. Jakobus)