Aktuell aus dem Katholikenrat

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Datum:
Mo. 26. Apr. 2021
Von:
Dr. Markus Vogel

Am 13. März 2021 tagte die Frühjahrsvollversammlung des Katholikenrats – pandemiebedingt zum dritten Mal per Videokonferenz. Für das Dekanat Mainz Süd waren die beiden Delegierten Patrick Landua aus Nierstein, der zugleich Sprecher des Gremiums ist und somit die Sitzungsleitung innehatte, und Markus Vogel aus Bodenheim mit von der Partie.

Thematisch stand der Pastorale Weg im Bistum im Vordergrund. Im Anschluss an eine Präsentation von Dr. Wolfgang Fritzen, Leiter der Koordinationsstelle für den Pastoralen Weg, sollte es im Rahmen von digitalen Workshops um „Meilensteine und Stolpersteine“ gehen. Ein Resümee der Befassung war, dass die Basis beim Pastoralen Weg nicht genügend mitgenommen wird. Die Informationen über den Pastoralen Weg mögen bei Engagierten angekommen sein, aber noch nicht an der Basis. Durch die Corona-Pandemie brauche der Prozess zudem länger. Als weiterer Stolperstein wurde die noch defizitäre Einbindung der Verbände in die Überlegungen identifiziert. Gefordert wurde u.a., die Leitungsverantwortung durch Laien in Gemeinden und Kirchorten zu ermöglichen und im Sinne von Verantwortung zu teilen.

Dr. Fritzen erklärte, dass es künftig keine Dekanate mehr geben solle, sondern nur größer gefasste Regionen. Diese neue Ebene solle aber keine Leitungsebene sein, sondern eine „entlastende“ Ebene, zum Beispiel für ein regionales Fortbildungsangebot.

Der Vorstand des Katholikenrats wird die wesentlichen Diskussionsergebnisse bzw. Beiträge noch einmal beleuchten, um dann zu einem späteren Zeitpunkt Positionen für das Laiengremium in den Prozess einzubringen.


Ferner stimmte der Katholikenrat über zwei Anträge ab – hierbei jeweils mit Einstimmigkeit:

  • Das Laiengremium wird Mitträger der Pax-Christi-Kampagne „Menschenrecht statt Moria“, der Nachfolge-Kampagne von „Kein Weihnachten in Moria“. Bei der Aktion geht es darum, dafür zu werben, sich für Geflüchtete auf den griechischen Inseln und in Bosnien einzusetzen.
  • Auch beschloss der Katholikenrat eine Forderung an das Bistum: Bistumseigene Häuser und Familienbildungsstätten sollen Familien kostengünstig zur Familienerholung und Regeneration angeboten werden, sobald es die Hygieneregeln wieder zulassen.

Ein Schwerpunkt der weiteren Arbeit des Katholikenrats wird die Öffentlichkeitsarbeit des Laiengremiums ein. Hierzu wird eine Arbeitsgruppe Vorschläge erarbeiten.