Heute hier, morgen dort ...

... eine Fahrt für junge Erwachsene

20200804_101348-2.jpg_441001349 (c) Dominic Gilbert
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Datum:
Mi 9. Sep 2020
Von:
Dominic Gilbert

Naja, so ganz stimmt der Titel nicht mehr, so war es mal gedacht.
Angedacht war eine Fahrt mit jungen Erwachsenen aus dem Dekanat und zwar „heute hier, morgen dort.“ Wir hätten uns vor der Kirche getroffen und besprochen, wo es heute hingeht und am nächsten Tag wieder. Das haben wir nun auf nächstes Jahr verschoben. Unter Corona-Bedingungen mussten wir dann überlegen, wie eine gemeinsame Fahrt dennoch stattfinden könnte. Die Zahl der Teilnehmer legten wir auf zehn Personen fest und bedienten uns den gut vorbereiteten Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz. Natürlich war damit der Umkreis begrenzt, aber gestört hat es am Ende nicht.
Wir haben uns am Freitag 31. Juli am Bahnhof in Nieder-Olm getroffen und sind zu unserer ersten Station gefahren, der Jugendherberge Altleiningen, wunderbar gepflegt in einer alten Burg. Und direkt nebenan ein Freibad. Zwar dauerte die Fahrt mit Zug und Bus drei Stunden, aber wir hatten auch viel zu erzählen. Und am Abend, nach dem Essen wartete auf uns das erste Highlight: Eine Kinderfußballmannschaft aus Mannheim war mit ihren Papas auf dem jugendherbergseigenen Bolzplatz. Wir machten daraus einen Abend wie im Stadion, setzten uns an den hohen Zaun, machten Musik an, jubelten den Kindern zu und genossen die Freude der Kinder mit ihren Papas und spielten danach noch unser eigenes Match. Der Samstag war heiß, also zog es die Gruppe den ganzen Tag ins Freibad.
Sonntags machten wir uns dann wieder auf zur Bushaltestelle, um zu unserer nächsten Herberge zu fahren, nach Speyer. Wieder drei Stunden, ein Stopp in Grünstadt auf dem großen Spielplatz, erbaut mit Geldern von Dietmar Hopp. Dieser Abstecher hat uns genauso viel Freude gemacht, wie kleinen Kindern. In Speyer angekommen haben wir ein Café besucht und den wahrscheinlich besten Milchreis Deutschlands gegessen. Wir waren in Speyer Mini-Golf spielen, an der Tischtennisplatte, Shoppen, in der Strandbar, auf dem Dom und natürlich haben wir auch unsere eigenen Andachten gefeiert, im Dom und sogar am Strand. Vielleicht war die Fahrt 2020 nicht so aufregend und spannend, aber gut war sie allemal. Zehn Jugendliche, zwei Jugendherbergen, viel Musik, Unternehmungen und Gespräche und vor allem haben wir oft miteinander gelacht. Nächstes Jahr ziehen wir dann wieder los!