Pastoraler Weg im Dekanat Mainz-Süd

Bild_2020_06_18 (c) Dominic Gilbert
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So 28. Jun 2020
Andrea Keber

„Eine Kirche, die teilt“ lautet das Leitwort des Pastoralen Weges, der im Bistum Mainz gegangen wird und der letztendlich dazu beitragen soll, die katholische Kirche in unserem Bistum, in den Dekanaten und Pfarreien zukunftsfähig aufzustellen. Dies betrifft inhaltliche Überlegungen genauso wie sich verändernde Strukturen.

Wie wollen und können wir heute und 2030 unser Christsein leben?“ „Was brauchen die Menschen und bekommen sie, was sie brauchen?“ …  Die Antworten darauf fallen nicht einfach so vom Himmel, sondern bedürfen eines gemeinsamen Überlegens, Ideensammelns und intensiven Austauschs.

Auf diesem guten Weg waren wir als Dekanatsprojektteam, das sich aus jeweils zwei Vertreter*innen der Pfarreien/Pfarrgruppen in unserem Dekanat zusammensetzt. Die „Duos“ - ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter*innen - haben unter anderem den Auftrag, diese Ideen und Überlegungen in die jeweiligen Gremien und Gemeinden insgesamt weiterzutragen und Rückmeldungen einzuholen.

Ja - und dann kam die Coronapandemie, die uns zum einen einfach praktisch ausbremste und zum anderen in besonderer Weise vor Augen führte, was Menschen in den pastoralen Räumen wirklich wichtig ist: Nämlich Begegnung und Gemeinschaft und die Möglichkeit, sich mit Kreativität und Leidenschaft und ihren je eigenen Charismen einzubringen und Kirche (mit-)gestalten zu können.

Von daher stellt sich verstärkt die Frage: Was gehört ins Zentrum unserer Überlegungen? Was an die Peripherie?

Hatten wir ursprünglich geplant, uns im Dekanatsprojektteam zunächst in erster Linie nur mit den inhaltlichen Aspekten des Pastoralen Weges zu beschäftigen, wurde jetzt verstärkt deutlich, dass die künftigen Strukturen von großer Bedeutung für die Gemeinden sind und wir die Klärung dieser Frage brauchen.

Wie geht es nun weiter?

Beim Treffen des Dekanatsprojektteams am 18. Juni haben wir uns gefragt, was es denn konkret bedeutet, wenn es heißt „Kirche 2030 braucht Freiräume“, Kirche 2030 braucht Aktivität an den Rändern“, „Kirche 2030 braucht Teilhabe an echter Verantwortung“…. Dies sind nur drei Beispiele - es würde den Rahmen sprengen, hier alles zu nennen. Sie finden diese Infos und unsere Vorstellungen von Konkretisierung auf unserer Homepage unter Dekanat Mainz Süd_Pastoraler Weg.

Das Dekanatsprojektteam spiegelt aber nur einen sehr kleinen Teil unserer Pfarreien wider - natürlich sind wir auch auf die Rückmeldungen der Menschen vor Ort angewiesen, denn sie sind es, die im Zentrum aller Überlegungen zum Pastoralen Weg stehen müssen. Von daher werden sich in den nächsten Wochen die verantwortlichen Gremien in den Pfarreien diese Fragen ebenfalls stellen. Und wir laden auch Sie ein: Sagen Sie uns, was für Sie wichtig ist. Was Ihnen konkret zu den bereits genannten Themen einfällt oder auch zu „Kirche 2030 braucht Gemeinschaft vor Ort“. Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail: dekanatsbuero@kath-dekanat-mainz-sued.de. Wir freuen uns und sagen bereits jetzt DANKE dafür!

Aus den Resonanzen und Rückmeldungen werden gemeinsame Leitplanken / Eckpunkte entstehen, die dann für die neuen Einheiten Grundlage sein sollen, um eine lebendige, zukunftsfähige Kirche in den neuen Strukturen zu gestalten. Dort „geschieht und entsteht“ das Feintuning - gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Und selbstverständlich stehen wir auch immer wieder in einem guten und konstruktiven Austausch mit den Verantwortlichen im Bistums Mainz.

Herzlichen Dank für’s Lesen - bei Fragen, Kritik, Rückmeldungen, Ideen oder was auch immer, können Sie sich gerne ans Dekanatsbüro oder auch an die Mitglieder des Dekanatsprojektteams wenden.