Schmuckband Kreuzgang

Pastoraler Weg

Wie soll die Kirche in Zukunft aussehen?

Im „Pastoralen Weg“ des Bistums Mainz, den Bischof Peter Kohlgraf 2018 eingeleitet hat, wollen die Katholikinnen und Katholiken des Bistums gemeinsam nach Antworten suchen. „Eine Kirche, die teilt“ ist dieser Weg überschrieben, denn es geht darum, wie der Bistumspatron Sankt Martin zu teilen: Nicht nur den Mantel, sondern auch das Leben der Menschen um uns herum, auch unseren Glauben und noch vieles mehr.

Mit dem Pastoralen Weg möchte Bischof Kohlgraf dazu auffordern, dass sich die Kirche im Bistum Mainz neu an den Bedürfnissen der Menschen ausrichtet. Nach einer grundlegenden inhaltlichen Neuorientierung müssen dann auch die Strukturen angepasst werden: Mehrere bisher bestehende Pfarreien sollen zu einer neuen, größeren Pfarrei fusionieren; als Gemeinden werden die bisherigen Pfarreien aber innerhalb einer neuen Pfarrei („Gemeinschaft von Gemeinschaften“) weiter bestehen. Die Vielfalt und Breite des kirchlichen Lebens soll besser wahrgenommen werden; daher sollen alle „Kirchorte“ – „Orte“, an dem sich kirchliches Leben durch die Praxis engagierter Christen entfaltet (Gemeinden, katholische Schulen und KiTas, Einrichtungen der Caritas, Verbände, geistliche Gemeinschaften...) – einbezogen werden.

Bis 2021 sollen pastorale Konzepte erarbeitet werden, die die Bedürfnisse der Menschen ernst nehmen, die Begabungen und Charismen der Christen sowie unserer Gemeinden zur Geltung bringen und dazu passende neue Strukturen vorschlagen.

Prozessgestaltung im Dekanat Rüsselsheim

Projektteam des Dekanats Rüsselsheim

Der Pastorale Weg im Dekanat Rüsselsheim wird von einem Projektteam gesteuert. Diesem Projektteam gehören an: Christine Breser (Vorsitzende des Dekanatsrats), Dr. Andreas Löhr (stellv. Vorsitzender des Dekanatsrats), Markus Schenk (Schriftführer des Dekanatsrats), Dekan Karl Zirmer, stellv. Dekan Christof Mulach, Dekanatsreferent Dr. David Hüser, Ingrid Reidt (Betriebsseelsorgerin, für die Kategorialseelsorge), Benedikt Kiefer (BDKJ-Dekanatsvorstand), Jörg Ebermann (Caritas Rüsselsheim), Antonino Blanda (italienische Gemeinde Groß-Gerau, für die muttersprachlichen Gemeinden), Markus Kiefer (Gernsheim, für die Berufsgruppe der Gemeindereferenten) und Martin Buhl (Ehrenamtlicher aus Riedstadt, Mitglied im Katholikenrat).

Prozessberater im Dekanat Rüsselsheim sind Annette Reithmeier-Schmitt und Jürgen Nikolay. Der Dekan ist für den Prozess letztverantwortlich, die operative Leitung liegt beim Dekanatsreferenten.

In den kommenden Monaten werden zu den verschiedenen Themenbereichen Untergruppen und weitere Beteiligungsformen entwickelt, damit sich viele Menschen in den unterschiedlichen Bereichen einbringen können.