Themen unserer Workshops dieses Jahr
Auf See ist es wie im Leben. Mal läuft es super, dann ist wieder Sturm oder Flaute. Auf dem Schiff lassen sich solche Herausforderungen durch gute Schiffsführung, ein eingespieltes Team, Geduld und Kreativität meistern. Vieles von dem was wir erleben werden, lässt sich auf Job und Privatleben übertragen. Unser Segeltörn richtet sich daher besonders an Berufstätige.
EIN TAG AN BORD
Morgens
Wer Lust hat, startet mit unserem spirituellen Morgenimpuls noch vor dem Frühstück in den Tag. Wer ausschlafen will, kann auch das tun. Anschließend wird im geräumigen Salon an Bord gefrühstückt. Frisch gestärkt legen wir ab und setzen mit vereinten Kräften die Segel. Wie das geht, zeigen uns Maat und Käpt´n.
Mittags
Nun gibt es reichlich Gelegenheit, sich ein schönes Plätzchen an Deck zu suchen und in Ruhe die Seele baumeln zu lassen. Wenn du willst, kannst du auch in praktischen Workshops lernen, wie man gegen den Wind kreuzt, wie man Seemannsknoten „steckt“, oder wie wir mit Hilfe von Seekarte, Kompass und Leuchttürmen den Weg über das Meer finden. Gegen Nachmittag nähern wir uns dem
Gemeinsam mit der Crew hissen wir die Segel, bedienen die Seitenschwerter und bringen uns bei den anderen Arbeiten an Deck ein. Unsere Maat unterstützt uns dabei und erklärt und geduldig und fachkundig, wie alles geht. Und nach zwei bei drei Tagen sind wir bereits richtige Profis! Ach und keine Angst, in die Takelage klettern muss niemand!
Übernachtet wird auf dem Schiff in Kabinen mit jeweils zwei separaten Kojen. Die Kabinen sind recht klein. Die Ausstattung mit Stockbetten und einem Regal für deine Habseligkeiten ist einfach aber funktional. Die Kabinen verfügen jeweils über eine Waschgelegenheit und für kühlere Abende über eine Heizung. Auf dem Gang gibt es zwei Toiletten- und zwei Duschkabinen. Duschen kann man auch in den Häfen, die wir abends ansteuern. Die „Vriendschap“ verfügt über einen großen Salon und eine komplett ausgestattete Küche mit Herd, Ofen, Kühlschrank, Töpfen und Pfannen und Kaffeemaschine.
Das Ijsselmeer ist eigentlich gar kein Meer, sondern ein riesiges Binnengewässer. Das war nicht immer so. Früher war es Teil der niederländischen Nordsee. Doch seit über hundert Jahren ist es durch einen Damm vom Meer getrennt. Dadurch gibt es weder Ebbe noch Flut und große Wellen bleiben draußen! Je nach Wind und Wellen können wir das Ijsselmeer auch verlassen und über das Wattenmeer an Robbenbänken vorbei zu einer der vorgelagerten Inseln fahren. Mit ein bisschen Glück können wir uns sogar "trockenfallen lassen". Das heißt, wir ankern mitten im Wattenmeer und warten bis durch die Ebbe das Wasser abgelaufen ist. Sonnenuntergang und Sternenhimmel in der scheinbaren Unendlichkeit des Watt sind ein unvergessliches Erlebnis!
Vor dem Ablegen besprechen wir uns mit dem Kapitän, wo es hingehen soll. Über die tatsächliche Fahrtroute entscheiden Wind, Wetter und auf dem Wattenmeer auch die Gezeiten. Die letzte Entscheidung trifft der Kapitän, denn er hat Verantwortung für Mannschaft und Schiff.
DEINE REISEBEGLEITUNG: Jörg Heuser und Simon Schade
Übrigens, die beiden Referenten, die den Törn begleiten haben immer ein offenes Ohr für dich, auch für ein vertrauliches Gespräch zu zweit.