Gut miteinander feiern und auf dem Weg sein - trotz Hitze!

Beginn mit einem ökumenischen Gottesdienst
Das Fest begann mit einem ökumenischen Gottesdienst. Das KimiFa (= Kirche mit Familien) – Team spürte dem Empfinden nach, das die zwölf Apostel wohl beschlichen hatte, als Jesus sie erstmals zu zweit aussandte. Unsicherheit und Furcht dürften da im Spiel gewesen sein, aber auch die Zuversicht, das es ein guter Weg werden könnte, weil sie eben auch auf andere treffen würden, die sie unterstützten und Jesus sie nicht allein lassen würde. Unterwegs sein ändert die Perspektive und so wurden die Mitfeiernden schließlich aufgefordert, ihre Plätze in der Kirche zu wechseln, um eine neue Sicht zu gewinnen – und alle machten mit. So entstanden beim Friedensgruß viele neue Begegnungen. Auch die Pfarrpersonen reihten sich ein, so dass sich der Blick im Altarraum schließlich allein auf die Jesus-Figur konzentrierte, die am Kreuz mit ausgestreckten Händen alle zu umarmen schien – auch eine interessante Erfahrung.
Anschließend war der Tisch gedeckt. Luiza Rico und Beate Englert sorgten für einen reibungslosen Ablauf in der Küche, in der inzwischen reichlich Salat- und Kuchenspenden eingetroffen waren. Viele Ehrenamtliche, darunter nicht wenige junge Leute aus den Reihen der Neugefirmten, der Pfadfinder und Messdiener (u.a. aus Griesheim!), halfen am Salatbuffet, der Essensausgabe, an der Kaffeetafel und am Getränkestand mit. Nur für alkoholische Getränke wurden feste Preise genommen, alles andere lief auf Spendenbasis. Die Sammelboxen füllte am Ende ein Betrag von 1150,-- Euro. Vor allem kühles Mineralwasser und alkoholfreies Bier flossen in Strömen. Der geplante Spendenlauf und die Bewegungsaktion der Kindergartenkinder wurden klugerweise wegen der Gluthitze abgesagt. Mit dem Taizegebet um 17.00 Uhr, vorbereitet von Christine und Matthias Wünsch, schloss das Fest mit geistlichen Impulsen ab.
Die Bedeutung von Spontaneität, Naheliegendes zu tun; von Klugheit, sich von unnötigen Risiken zu verabschieden sowie der Beherztheit, an verschiedenen Stellen den eigenen Möglichkeiten gemäß mitzuwirken – das ist der Lernerfolg aus dem Fest, der sich nicht in Euro und Cent messen lässt. Aber auch diesen Schatz können wir mitnehmen. Denn er könnte sich noch als Weg weisend darstellen.