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Bericht über die Pastoralraumkonferenz am 26. März 2026

Dreieich-Isenburg
Datum:
6. Apr. 2026
Von:
Dietmar Thiel

Im Rahmen der Pastoralraumkonferenz wurden die Stellungnahmen zum Votum des Konzepts „Sozialpastoral“ sowie zum „Wirtschaftsplan 2027“ gesichtet. Alle vorliegenden Stellungnahmen erhalten Zustimmungen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Austausch über die zukünftigen Gremienstrukturen in der neuen Pfarrei. Einstimmig wurde beschlossen, die bisherigen Pfarreien Gemeinde St. Marien, italienische Gemeinde Don Bosco, Gemeinde St. Laurentius, Gemeinde Zum Heiligen Kreuz, Gemeinde St. Josef und Gemeinde St. Christoph künftig als sechs Wahlbezirke zu führen.

Die Zusammensetzung des künftigen Pfarreirats wurde erläutert. Ihm gehören der Pfarrer, die Pfarreikoordinatorin, zwei weitere pastorale Hauptamtliche, ein bis zwei Jugendvertreter, eine Vertretung der Kita-Leitungen, eine Vertretung des Caritasverbandes im Rahmen des Sozialpastoralen Tandems sowie die gewählten Mitglieder an.

Für den Pfarreirat wurde ein Modell mit neun dieser direkt zu wählenden Mitglieder beschlossen. Diese verteilen sich wie folgt: St. Josef (2), St. Laurentius (2), St. Marien (2), Zum Heiligen Kreuz (1), St. Christoph (1) und italienische Gemeinde Don Bosco (1). Der Pfarreirat wird im Jahr 2027 für die Dauer von fünf Jahren gewählt. In der zukünftigen Pfarrei wird es Gemeindeausschüsse geben.

Spätestens bis Ende Mai 2027 soll ein neuer Verwaltungsrat gewählt sein. Erst mit seiner konstituierenden Sitzung nimmt er seine Arbeit auf. Bis zu diesem Zeitpunkt wird ein Verwalter oder eine Gruppe bestimmt, der/die die neue Pfarrei rechtlich vertritt.

Ein weiterer Punkt war die Reflexion über den Stand der Vernetzung sowie über Entwicklungen und Chancen im Pastoralraum. Positiv wurde festgestellt, dass die Mitglieder der Pastoralraumkonferenz enger zusammengewachsen sind. Ein gemeinsames Pfarrbüro bietet eine große Chance für eine verbesserte Vernetzung und Zusammenarbeit.

Auf der Ebene des Gemeindelebens ist die Vernetzung hingegen noch weniger ausgeprägt. Viele Informationen sind vorhanden, müssen jedoch eigenständig genutzt werden. Zudem engagieren sich viele Menschen stark in ihrer eigenen Pfarrei und besuchen daher selten andere Kirchen. Gemeinsame Veranstaltungen wie die Friedenslicht-Aktion und Fronleichnam sind gut gestartet, der Besuch hängt jedoch stark vom jeweiligen Veranstaltungsort ab. Die Vernetzung und das Zusammenführen der unterschiedlichen Zielgruppen sollen weiter gestärkt werden. Es bedarf eines klaren Konzepts, um die Gemeinden stärker zusammenzuführen und das Miteinander zu fördern.

Der Verkauf einer Wohnung in Frankfurt wurde positiv beschlossen. Der Erlös wird in eine Stiftung eingebracht, aus deren Erträgen die Pfarrei künftig partizipiert.

Die Planungen zur Dachsanierung der Kirche St. Josef werden fortgesetzt.

Eine Machbarkeitsstudie zur Umwandlung der Kirche St. Christoph in eine Boulderhalle wird Ende April vorgestellt.

Am ersten Adventswochenende wird in Zum Heiligen Kreuz ein Weihnachtsmarkt stattfinden. Alle sind eingeladen, sich zu beteiligen und mitzuwirken.