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IMPULS

Impuls
Datum:
1. Feb. 2026
Von:
Pfarrer Martin Eltermann

Zeit der Fastnacht

Der Februar ist von der die Zeit der Fastnacht geprägt, die je nach Region auch Karneval oder Fasching genannt wird. Wie die närrische Zeit auch immer heißt, sie ist in der Kirche Christi geboren. Es ist auch verständlich, dass die Fastnacht in jenen Regionen Europas besonders aufblühte, die von tiefem Glauben geprägt waren.

Denn der Christ hat allen Grund, fröhlich zu sein, weil er sich von Gott geliebt und getragen weiß. Der Apostel Paulus fordert seine Gläubigen zur Freude auf und schreibt an die Gemeinde in Philippi:

 „Freut euch! Und noch einmal sage ich: Freut euch! Der Herr ist nahe!“

 (Phil 4,4).

Der Christ lebt in der Nähe Gottes. Diese Freude spielt im kirchlichen Leben eine entscheidende Rolle. Die griechische Vorsilbe „Eu“ bedeutet „wohl“, „gut“. So ist das „Euangelion“: die Botschaft der Freude und die „Eucharistie“: das Opfermahl der Freude.

Darum bemühten sich die Christen nicht nur den Glauben zu verstehen und gedanklich zu durchdringen, sondern auch zu spielen und zu singen und die Freude mit anderen zu teilen. Zum Menschsein gehört oft auch die Not. Sie sucht aber ein Ventil, durch die sie manchmal vom Menschen entweichen kann. Ein solches Ventil weiß der Humor zu öffnen. Die Not kommt nachher wieder, aber sie ist kleiner geworden. Freude und Humor gehen mit unserem Glauben Hand in Hand. An die Weisheit des Schöpfers muss man glauben, wenn man über die Torheit der Menschen lachen will. Wenn wir über unsere eigenes Unvermögen lachen können, könne wir auch die Größe unseres Gottes staunen und ihn für seine Weisheit richtig loben.

Eine Seligpreisung der Kleinen Schwestern Jesu lautet:

„Selig sind, die über sich selber lachen können. Sie werden immer genug Unterhaltung finden.“

In diesem Sinne Wünsche ich ihnen eine gesegnete Fastnachtszeit!

 

Für das „Geistliche Team“ im Pastoralraum Dreieich-Isenburg

Pfarrer Martin Eltermann