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„Geburtstag der Kirche“:Frohe und gesegnete Pfingsten

Pfingsten
Pfingsten gilt als die Geburtsstunde der Kirche. Gleichzeitig zeigen Umfragen immer wieder, dass viele Menschen mit diesem Feiertag wenig anfangen können. Anders als Weihnachten oder Ostern spielt Pfingsten auch in Werbung und Konsumkultur kaum eine Rolle.
Datum:
24. Mai 2026
Von:
Markus Schenk

Pfingsten erinnert an die Herabkunft des Heiligen Geistes. Nach christlichem Verständnis ist der Geist in die Welt gesandt, um die Botschaft Jesu Christi in einer sich wandelnden Welt lebendig zu halten. Zugleich markiert Pfingsten das Ende der 50-tägigen Osterzeit. Der Name leitet sich vom griechischen Wort „pentekoste“ ab, das „fünfzig“ bedeutet.

Der Heilige Geist

An Pfingsten feiern wir Christinnen und Christen den Heiligen Geist als Kraft, die Leben und Bewegung schenkt, Menschen zum Reden ermutigt, Verständigung ermöglicht und zum Zeugnis befähigt. Bildlich wird der Heilige Geist als Taube, als Feuerzungen oder als lebendiges Wasser dargestellt. Im Unterschied zu Gott, dem Vater, und Jesus Christus erscheint der Geist dabei nicht als Person, sondern als wirkende, lebendige Gegenwart Gottes – gewissermaßen als „Gott in Aktion“. Lassen wir uns also auf sein Wirken und seine schöpferische Kraft ein.

 

Aus der Apostelgeschichte

„Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war,

waren alle zusammen am selben Ort.

Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen,

wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt,

und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer,

die sich verteilten;

auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.

Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt

und begannen, in anderen Sprachen zu reden,

wie es der Geist ihnen eingab…“

Apg 2,1-4

 

 

Impuls zu Pfingsten

 
Komm, o komm,

 

Komm, heiliger Geist,

zu den mutlosen Menschen,

die nicht mehr an sich glauben

damit neue Kraft in ihnen wächst.

 

Komm, heiliger Geist,

zu den verzweifelten Menschen,

die keinen Ausweg mehr sehen,

dass sie unerwartete Hilfe erfahren.

 

Komm, heiliger Geist,

zu den verwundeten Menschen,

die an Leib oder Seele verletzt sind,

dass jemand sie tröstet, ihnen hilft.

 

Komm, heiliger Geist,

zu den verhärteten Menschen,

die festgefahren sind in sich selbst,

dass ihr Herz zu neuen Wegen aufbricht.

 

Komm, heiliger Geist,

zu den suchenden Menschen,

dass sie Sinn und Erfüllung finden,

im Leben für sich und andere.

 

Komm, heiliger Geist,

zu den glücklichen Menschen,

damit sie ihr Glück verschenken

und so vermehren.

 

Komm, heiliger Geist,

dass wir das Wunder der Auferstehung

als zündende Botschaft verstehen

und allen Menschen vorleben.

 

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de

Pfingsten - erklärt