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Generalvikar Dr. Sebastian Lang zu Gast bei den Messdienerinnen und Messdienern des Pastoralraums:Messdienerinnen und Messdiener aus dem Pastoralraum lernen sich kennen

Messdienerinnen und Messdiener aus dem Pastoralraum
Am Samstag, 26. September 2026 traf der Generalvikar des Bistums Mainz, Dr. Sebastian Lang, im Rahmen seiner Visitation unseres Pastoralraums in Mörfelden-Walldorf, mit den Messdienerinnen und Messdiener aus den verschiedenen Gemeinden des Pastoralraums zusammen. Es war ein weiterer Schritt auf dem Weg bis zur Gründung der neuen, großen Pfarrei Heilige Teresa von Kalkutta, Gerauer Land am 01.01.2028.
Datum:
27. Sept. 2026
Von:
Heike Emig (St. Nikolaus von der Flüe Büttelborn)
Generalvikar Lang (links) und Pfarrer Omphalius.

Zu diesem Anlass kamen verantwortliche Betreuerinnen und Betreuer sowie Messdienerinnen und Messdiener aus den Gemeinden Trebur, Astheim, Nauheim, Königstädten, Mörfelden und Walldorf sowie Groß-Gerau und Büttelborn im Pfarrzentrum Mörfelden zusammen. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem ein erstes gegenseitiges Kennenlernen.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch Pfarrer Andreas Omphalius übergab dieser das Wort an Generalvikar Dr. Lang. Dieser zeigte sich erfreut darüber, im Pfarrzentrum eine so große Zahl an Kindern, Jugendlichen und Betreuerinnen und Betreuern aus den verschiedenen Gemeinden vorzufinden. Gleichzeitig gab er einen kurzen Einblick in seine Aufgaben und seine Funktion im Bistum Mainz.

Anschließend standen die Messdienerinnen und Messdiener selbst im Mittelpunkt. Mit zwei gemeinsamen Aktivitäten wurden die Kinder und Jugendlichen dazu eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich gegenseitig kennenzulernen und erste Kontakte zu bislang unbekannten Messdienerinnen und Messdienern zu knüpfen. Dabei kam auch der Spaß nicht zu kurz. Während die Kinder und Jugendlichen gemeinsam aktiv waren, nutzten die Betreuerinnen und Betreuer die Gelegenheit, ebenfalls miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und sich kennenzulernen.

Im Anschluss fasste der Generalvikar die Ergebnisse der gemeinsamen Aktivitäten zusammen und nahm sich Zeit für persönliche Fragen der Messdienerinnen und Messdiener. Dabei erfuhren die Jugendlichen unter anderem, dass er selbst in Mainz zur Schule gegangen ist und Latein zu seinen Lieblingsfächern gehörte.

Generalvikar Lang

Ein besonderer Moment folgte beim anschließenden Wortgottesdienst, den Generalvikar Sebastian Lang leitete. Ein eindrucksvoller Bestandteil war das gemeinsame Befüllen eines Weihrauchfasses mit verschiedenen Harzen. Auf der glühenden Kohle entwickelte sich der aufsteigende Weihrauch zu einem sichtbaren Zeichen des Gebets.

Für die Teilnehmenden bestand die Möglichkeit, in aller Stille einen persönlichen Wunsch oder ein Gebet zu formulieren. In Gedanken konnten diese Wünsche anschließend mit dem aufsteigenden Weihrauch symbolisch in den Himmel getragen werden. Für viele war dies ein besonderer und stimmungsvoller Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung.

Zum Abschluss trafen sich alle Beteiligten noch zu einer gemeinsamen Vesper im Pfarrzentrum. Die einzelnen Gruppen hatten Laugengebäck, Käse, Fleischwurst sowie Obst und Gemüse mitgebracht. So entstand ein buntes gemeinsames Buffet, an dem sich alle stärken und den Mittag in gemütlicher Runde ausklingen lassen konnten.

Ein erster Schritt auf einem gemeinsamen Weg

Die Veranstaltung war eine schöne Gelegenheit, die zukünftige Großgemeinde und vor allem die Menschen, die sie mit Leben füllen, ein Stück näher kennenzulernen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass ein solches erstes Treffen nur ein Anfang sein kann.

Aufgrund der relativ kurzfristigen Einladung konnten leider nicht alle Messdienerinnen und Messdiener aus den einzelnen Gemeinden teilnehmen. Für ein umfassenderes Kennenlernen wäre es sicherlich wünschenswert, wenn bei zukünftigen Treffen noch mehr Kinder und Jugendliche aus den einzelnen Gemeinden zusammenkommen könnten.

So war dieser Vormittag vor allem ein erstes „Beschnuppern“ – aber eines, das Lust auf mehr macht. Denn mit der zukünftigen Großgemeinde entsteht auch die Chance, über die Grenzen der einzelnen Gemeinden hinweg neue Kontakte und Gemeinschaft unter den Messdienerinnen und Messdienern aufzubauen.

Ein erster gemeinsamer Schritt ist gemacht – weitere dürfen gerne folgen.