Blick auf die Menschen in Madagaskar:Sonntag der Weltmission 2026: „Sei mutig und stark“ (Jos 1,6)

Mit dem Leitwort „Sei mutig und stark“ (Jos 1,6) richtet missio in diesem Jahr den Blick auf die Menschen in Madagaskar. Der Inselstaat vor der Südostküste Afrikas ist geprägt von großer Armut, politischer Instabilität und den Folgen von Dürren und wiederkehrenden Zyklonen. Viele Menschen leben unter schwierigen Bedingungen und haben nur eingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlicher Teilhabe.
Gerade in abgelegenen Regionen ist die Kirche oft die einzige verlässliche Anlaufstelle. Ordensschwestern, Priester und kirchliche Gemeinden begleiten Familien, eröffnen Perspektiven durch Bildung, kümmern sich um kranke und bedürftige Menschen und setzen sich für jene ein, die am Rand der Gesellschaft stehen. Ihr Engagement macht vielen Menschen Mut und zeigt, wie stark Gemeinschaft und Glaube tragen können.
Das Aktionsplakat von missio Aachen zeigt zwei Ordensschwestern aus der Fischerpastoral in Morondava. Mitten in einem Umfeld, in dem viele Fischerfamilien trotz harter Arbeit kaum von ihrem Fang leben können, strahlen die Schwestern Lebensfreude, Hoffnung und Zuversicht aus. Sie stehen beispielhaft für eine Kirche, die den Menschen nahe ist und aus dem Glauben heraus Verantwortung übernimmt.
Gedanken zum Plakat
Schwester Aurélie und Schwester Marie stehen im Wasser.
Sie lachen, breiten die Arme aus, als wollten sie sagen: Hier ist Leben.
Das Meer glitzert in der Sonne. Der Himmel ist weit.
Ein Moment, der leicht wirkt.
Fast zu leicht.
Denn das Meer ist Lebensader und Bedrohung zugleich.
Es bringt Nahrung und Arbeit.
Aber auch Stürme, Hunger und die Angst vor dem, was kommt.
Und doch stehen diese beiden Frauen genau hier.
Mitten im Wasser.
Mitten im Leben der Menschen.
Sie unterrichten Kinder, wo Bildung nicht selbstverständlich ist.
Sie versorgen Kranke, wo Hilfe fehlt.
Sie arbeiten mit Frauen, die jeden Tag neu anfangen müssen.
Sie bleiben, wo andere gehen.
Was ist der Sonntag der Weltmission?
Der Sonntag der Weltmission wird 2026 zum 100. Mal gefeiert. Seit nun 100 Jahren macht er sichtbar, was Weltkirche bedeutet. Christinnen und Christen weltweit stehen füreinander ein – im Gebet, in der Solidarität und durch konkrete Hilfe. Der Weltmissionssonntag erinnert daran, dass wir über Länder- und Kontinentalgrenzen hinweg miteinander verbunden sind und Verantwortung füreinander tragen.
Die Hälfte der weltweit rund 2.500 katholischen Diözesen befindet sich in Regionen, die zu den ärmsten der Welt gehören. Kirchliches Leben ist dort oft nur dank der Unterstützung der Weltkirche möglich. Mit Ihrer Spende zum Sonntag der Weltmission stärken Sie dieses weltweite Netzwerk der Solidarität.
In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 25. Oktober 2026, statt.
Spendenaufruf
„Sei mutig und stark“
Mut braucht es jeden Tag: für Familien, die nach Zyklonen wieder neu anfangen müssen. Für Kinder, die früh Verantwortung übernehmen und oft nur wenige Jahre zur Schule gehen können. Für Menschen, die trotz großer Herausforderungen ihren Glauben und ihre Hoffnung nicht verlieren.
In Madagaskar erfahren viele Menschen, wie stark Gemeinschaft und Glaube tragen können. Ordensschwestern, Priester und kirchliche Gemeinden stehen Familien zur Seite, begleiten Kinder und machen Menschen Mut, ihren Weg weiterzugehen. Gerade in abgelegenen Regionen ist die Kirche oft die einzige verlässliche Unterstützung.
Unter dem Leitwort „Sei mutig und stark“ (Jos 1,6) ruft missio zum Sonntag der Weltmission am 25. Oktober 2026 zur Solidarität mit den Menschen in Madagaskar und in den ärmsten Diözesen weltweit auf.
Ihre Spende hilft, Hoffnung weiterzugeben. Herzlichen Dank.
