Schmuckband Kreuzgang

Impuls

Impuls zum 2. Fastensonntag am 01.03.26

1 (c) C. Welker
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Datum:
Sa. 28. Feb. 2026
Von:
Cornelia Welker

 

Liebe Mitchrist/innen!

Sie haben bestimmt schon einmal einen Berg bestiegen. Es muss kein 2000er sein. Ein Berg oder Hügel in unserer Umgebung reicht auch schon, um zu erfahren, dass das sehr anstrengend sein kann. Aber wenn man es endlich geschafft hat und oben angekommen ist, sind alle Lasten und Anstrengungen vergessen.  Was für ein Gipfelerlebnis!
Der Ausblick, die Weite, der blaue Himmel und das strahlende Sonnenlicht durchfluten uns. Da können wir dann alles hinter uns lassen. Alle Mühen und Sorgen des Alltags sind weit weg unten im Tal.
Manche sagen dann: „Da oben auf dem Berg, da konnte ich Gottes Nähe spüren!“

Genau so mag es auch den Jüngern  
im Evangelium des 2. Fastensonntags
(Mt 17,1-9) ergangen sein, als Jesus sie auf den Berg Tabor geführt hat. Denn dort oben, fern vom Alltag erleben Petrus, Jakobus und Johannes etwas sehr Erstaunliches.
Vor ihren Augen wird Jesus verwandelt und seine Kleider werden strahlend weiß. Leuchtend wie die Sonne! Sie erkennen für einen Augenblick wer Jesus wirklich ist:
Er ist der geliebte Sohn Gottes, durch den das Licht der Ewigkeit in diese Welt fällt.

So ein erstaunliches Erlebnis will jeder festhalten, so soll es immer sein.
Ja, und das darf es auch!
Es soll ja nicht beim Gipfelerlebnis bleiben. Auch unten im Alltag dürfen wir jeden Moment sicher sein: Wir sind Gottes geliebte Töchter, Gottes geliebte Söhne.
Wir dürfen hier im Licht Gottes leben.

Möge dieses Licht uns begleiten auf dem Weg durch die Fastenzeit, damit wir an Ostern mit neuem Herzen sagen können:
„Wahrhaftig, Christus ist das Licht der Welt.“

Mit herzlichen Grüßen
Cornelia Welker



 



2 (c) C. Welker