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Fahrten und Freizeiten für Kinder & Jugendliche

Minifreizeiten

Die KJWW organisiert schon seit vielen Jahrzehnten jedes Jahr in der letzten Sommerferien-Woche eine Freizeit für Kinder und Jugendliche aus Wöllstadt und Rodheim.

Die Fahrten werden von der Reisegruppe Sonnenschein der KJWW vorbereitet und führen meistens in Selbstversorgerhäuser der Umgebung.

Taizé und Rom

Die Firmlinge und weitere Mitglieder der Jugend fahren regelmäßig für einige Tage nach Taizé oder fahren zu den großen Ministranten-Treffen in Rom.

 

Minifreizeit 2023 auf Burg Schwarzenfels

Minifreizeit 2023 auf Burg Schwarzenfels

Auch im vergangenen Jahr war die letzte Sommerferienwoche wieder für die Freizeit der katholischen Pfarreien in Wöllstadt und Rodheim reserviert. Mit insgesamt fünf Pfarreibussen führte der Weg auf die Burg Schwarzenfels im hessisch-bayerischen Grenzgebiet bei Bad Brückenau. In mittelalterlicher Atmosphäre verbrachten die 38 Kinder und 11 Leiter ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Höhepunkte der Freizeit waren das Lagerfeuer mit gemeinsamem Grillen, die Stadtralley in Bad Brückenau, das alljährliche Spiel „Schlag die Leiter“, ein Besuch im Freibad sowie Workshops rund ums Thema Mittelalter. Beim Gottesdienst am Freitag, der von allen gemeinsam vorbereitet worden war, wurde die Woche noch einmal harmonisch durch Pfarrer Norbert Braun reflektiert. Den Abschluss der Freizeit bildete der Bunte Abend mit Sketchen, Tanz- und Zaubervorführungen sowie den Mininews, angelehnt an die Tagesschau. „Wir sind froh, dass die Freizeit so gut von den Kindern angenommen wird und dass wir ein so tolles Leitungsteam um uns haben.“, sagen Laura Peichl und Kai Schallenberg von der Hauptleitung.

Ein besonderer Dank geht an die Pfarreien Dorn-Assenheim, Rosbach und Heldenbergen für die zur Verfügung gestellten Pfarreibusse, an unseren Küchenchef Johannes Breidenbach von Catereventservice sowie an Familie Grundhöfer für die zahlreichen Obst- und Gemüsespenden.

Taizé 2023

Besinnungstage in Taizé

Im Rahmen der Firmung der Pfarreien in Wöllstadt und Rodheim veranstaltet die Katholische Jugend Wetterau regelmäßig Fahrten zur ökumenischen Glaubensgemeinschaft der Communauté der Brüder von Taizé.

Das französische Dorf Taizé ist keinnormaler Ort. In einer Mischung aus Zeltlager und Festivalatmosphäre kommen dort Jugendliche aus aller Welt zusammen, um gemeinsam zu singen, zu arbeiten und Gespräche zu führen. Jeder Tag in Taizé ist durch Tageszeitenandachten und Glaubensgespräche geprägt. Eine große Rolle spielen die liturgischen Gesänge in verschiedenen Sprachen sowie Zeiten der Stille.

Auch in diesem Jahr fand vom 07. bis 14. April unter der Leitung von Kai Schallenberg aus Ober Wöllstadt wieder eine Jugendfahrt ins französische Taizé statt.

Insgesamt 12 Jugendliche und junge Erwachsene aus den Gemeinden Wöllstadt und Rodheim machten sich mit unserem Pfarreibus, einem Pfarreibus aus Heldenbergen sowie einem Privat-PKW auf den Weg nach Frankreich.

Dreimal täglich läuten die Glocken der Kirche und laden zum Gebet ein. Die Kirche in Taizé ist schlicht und besitzt keine Bänke, die Brüder und die Besucher sitzen auf dem Boden. Die Gebete sind geprägt von atmosphärischen Gesängen mit kurzen leichten Versen in verschiedenen Sprachen, auch eine Stille um in sich zu kehren gehört zum Gebet.

Zum Leben in Taizé gehört eine tägliche Bibeleinführung mit einem Bruder der Communauté in einer Großgruppe sowie anschließendem Gespräch in Kleingruppen über verschiedene Bibeltexte. Laura Peichl und Simon Pfaff erklärten sich bereit die Leitung einer der Kleingruppen zu übernehmen, in denen auch Jugendliche anderer Gruppen und Nationen Teilnehmen.

Erwachsene Besucher in Taizé die keine Gruppe leiten, bekommen eine kleine Arbeit zugeteilt, um das Gemeinschaftsleben am Laufen zu halten.
Die Gruppe der KJWW hat sich abends um das Einhalten der Nachtruhe gekümmert.

Neben den Gebeten und Aufgaben gab es genug Zeit für Freizeitaktivitäten. Zu den Highlights zählte eine Wanderung zu den in der Umgebung befindlichen Bauernhöfen, ein Ausflug zu einem nahegelegenen Markt, bei dem man lokale Produkte probieren konnte und ein Bummel durch die nächstgelegene Stadt Cluny bei dem ein Besuch in der dortigen Kirche mit anschließendem Beisammensein im Eiskaffee nicht fehlen durfte.

„Für alle Teilnehmer war die Fahrt ein besonderes Erlebnis,“ sagt Theresa.
„Durch die entstandene Gruppendynamik war selbst die lange Fahrt zurück ein großer Spaß,“ waren sich Roman und Moritz einig.

An der Stelle noch mal herzlichen Dank und vielen Grüße an die Fahrer der Busse sowie das ganze Team der KJW-Wöllstadt.