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Firmung (c) Foto: Bernhard Riedel in Pfarrbriefservice.de

Für den Glauben entscheiden:
Firmung in der katholischen Pfarrgruppe Groß-Umstadt

Taufe und Firmung gehören sehr eng zusammen. Bei beidem geht es um das „Christ werden“. Bei der Taufe eines Kindes übernehmen Eltern und Paten Verantwortung dafür, dass der Glaube wachsen und sich entwickeln kann.

Bei der Firmung folgt nun das eigene „Ja“ zum Christsein, zum Leben und Glauben als mündiges Mitglied der katholischen Kirche. Beides, Taufe und Firmung, beruht dabei darauf, dass uns der Heilige Geist zugesagt ist, als die lebenspendende Kraft Gottes.

Die Einladung zur Vorbereitung richtet sich bei uns, wie in den meisten Gemeinden des Bistums, an die Jugendlichen Ende des 8, Anfang des 9. Schuljahres. An sie ergeht dann eine persönliche Einladung.

Die Firmung ist ein Sakrament – ein sichtbares Zeichen (Salbung, Besiegelung) für eine nicht sichtbare Wirklichkeit (Geist Gottes).

Das Firmsakrament spendet in der Regel der Bischof, der jedoch auch andere Priester damit beauftragen kann. Dies sind oft der Weihbischof oder Mitglieder des Domkapitels, die den Bischof in den Leitungsaufgaben unterstützen.

Dabei wird sichtbar: Kirche ist größer als nur die Groß-Umstädter Gemeinden. Auf der ganzen Welt gibt es Katholiken. Wenn also der Bischof als Leiter einer größeren Gemeinschaft von Gläubigen kommt, zeigt sich dabei, dass wir zu dieser riesigen Gemeinschaft von weltweit über einer Milliarde Menschen gehören.

Der Firmspender wird mit Salböl ein Kreuz auf die Stirn jedes Firmbewerbers zeichnen. Damit ist uns die besondere Kraft des Heiligen Geistes geschenkt, der uns ermutigt, den Glauben zu bekennen und in unsere Welt hinaus zu tragen.

Auch Erwachsene haben die Möglichkeit, sich firmen zu lassen. Bitte wenden Sie sich an das Pfarrbüro, um dazu Näheres dazu zu erfahren.