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GEMEINSAMES GEBET FÜR DIE STADT DIETZENBACH

2025_05_04_Marterl
Predigt von Diakon Oliver Schäfer, 4. Mai 2026
Datum:
5. Mai 2026
Von:
Helena Doetsch

Zusammen mit der Kolpingsfamilie Dietzenbach luden die drei großen Kirchengemeinden Dietzenbachs auch in diesem Jahr wieder zum "Gebet für die Stadt" ein. Es fand am Montag, 4. Mai 2026, um 19 Uhr am Dietzenbacher Marterl statt. Dieser Bildstock, der sich mittlerweile seit 40 Jahren auf dem freien Feld im Osten der Stadt nahe beim Modellflugplatz in der Gemarkung "Gewann" befindet, ist eine der Dietzenbacher „Kunst-Haltestellen“ und steht für die jahrzehntelange gute ökumenische Zusammenarbeit in der Kreisstadt.

Die Liturgie gestaltete Pfarrer Uwe Handschuch, die Predigt hielt Diakon Oliver Schäfer:

"Liebe Schwestern und Brüder hier am Marterl!

Die Christen feiern die 40 Tage nach der Auferstehung Jesu bis zu seiner Himmelfahrt als die Osterzeit. In der Apostelgeschichte lesen wir, dass Jesus seinen Jüngern 40 Tage lang erschienen ist. Und so ist diese Zeit zumindest kirchlich – liturgisch eine Festzeit.

Ein Blick in das Weltgeschehen lässt momentan nicht den Eindruck entstehen, als gäbe es da viel zu feiern, als wäre Auferstehung spürbar – vieles scheint eher zu fallen und einzustürzen. Aber das ist kein ganz neues Phänomen. Der Apostel Paulus schreibt in den Versen 7-9 des 4. Kapitesl in seinem 2. Korintherbrief folgendes:

„Diesen Schatz (er redet von der Erkenntnis, vom Glauben) tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen, so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt. Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum; wir wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht.“ ...

Die Predigt zum download: 2026_05_Predigt Marterl