Hl. Bardo Wetterau Nord:Fünf erlebnisreiche Tage ...
...verbrachten Gemeindemitglieder der Katholischen Pfarrei Heiliger Bardo Wetterau-Nord in Feichten im Kaunertal, einer einzigartigen Berglandschaft.
Nach dem Reisesegen durch Pfarrer Roßbach, starteten am Freitag den 14.08.26 sechsundvierzig Teilnehmer aus der Katholischen Pfarrei Heiliger Bardo Wetterau-Nord, von Butzbach mit Kopp Reisen, zu der diesjährigen Gemeindefahrt in die schöne Bergwelt des Kaunertals.
Am frühen Abend erreichten die Teilnehmer das Hotel Kirchenwirt in Feichten, den Hauptort der Tiroler Gemeinde, der auf einer Seehöhe von 1287 m liegt. Das Hotel wurde von Grund renoviert; alle Zimmer in Echtholz ausgestattet. Ein großer Wellnessbereich befindet sich auf dem Hoteldach mit herrlichem Blick auf die Berge. Martin der Hotelchef, begrüßte mit einem Glas Sekt und musikalisch auf der Steirischen Harmonika. Die musikalische Begrüßung erfolgte täglich nach der Rückkehr vom jeweiligen Tagesprogramm.
Bei bestem Panorama-Wetter erreichten die Gemeindefahrer am Samstag über die 39 km lange Kaunertaler Gletscherstraße eine Seehöhe von 2750 m. Die dabei zu überwindenten 29 Serpentinen boten immer wieder abwechslungsreiche Blicke in die Bergwelt. Die auf 3100 m Seehöhe führende Seilbahn zum Karlesjoch eröffnete den Dreiländerblick, in die Schweiz, nach Italien und Österreich. Die Staatsgrenze verläuft direkt durch die Plattform, sodass man mit einem Fuß in Österreich und mit dem anderen in Italien stehen kann. Beindruckend war, das Bergpanorama von oben zu sehen, ebenso war aber auch der Klimawandel sicht- und greifbar. Die wenigen Schneereste waren mit weißen Planen abgedeckt, der Kaunertaler Gletscher und der im Hintergrund zusehende Gepatschferner Gletscher, der zu den größten Gletschern in Österreich gehört, sind beständig auf dem Rückzug. Viele Zusammenhänge wurde uns von „Diddi“ einem Ureinwohner des Kaunertals an allen Tagen in angenehmer Weise erklärt. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Besuch bei einem originellen Tiroler, dem Flügeltoni. Toni ist ein Mensch mit vielen Talenten, der weit über die Grenzen des Kaunertals bekannt ist. Zu nennen ist sein musikalisches Können, sein unterhaltsamer Humor, die Fähigkeit aus verschiedensten Hölzern Engel und andere Kunstwerke zu erstellen. Die Talente von Toni konnte die Gruppe im eigens geschaffenen Flügelhaus kennen lernen. Toni bespielt hier u.a. historische Flügel, die er gesammelt und renoviert hat.
Der Sonntag begann für die Reisegruppe mit einem Gottesdienst der von einem deutschen Pfarrer, ebenfalls aus Feichten, jedoch im Landkreis Altötting, zelebriert wurde.
Danach wurden die auf einem Hochplateau liegenden Orte Serfaus-Fiss-Ladis und der Erlebnispark Högalm, der mit der Alpkopfbahn zu erreichen ist, von der Gruppe besucht.
Die Wallfahrtskirche in Kaltenbrunn war das erste Tagesziel am vorletzten Tag. Sie ist eine bedeutende spätgotische Wallfahrtskirche im Kaunertal, liegt an einem steilen Hang und ist bekannt für eine frisch entspringende Heilquelle sowie eine Marienstatue aus dem 12.Jahrhundert. Die Legende sagt, dass Hirten eine Muttergottesstatue auf einem Stein fanden, um den Getreide wuchs und eine kalte Quelle entsprang. Der Kirchenwirt selbst, gestaltete den Aufenthalt in der Kapelle besinnlich, informativ und musikalisch.
Anschließend wurde der Schweizer Ort Samnaun im Engadin besucht. In dem Zollausschlussgebiet bestand die Möglichkeit für den eigenen Bedarf oder Geschenke einzukaufen.
Am Dienstag hieß es Abschied nehmen; gegen 17:00 Uhr erreichte die Gruppe wohlbehalten Butzbach.
Ein Ziel der Reise war auch, dass sich die Teilnehmer aus ehemals selbstständigen Pfarreien besser kennen lernen und in Kontakt kommen. Dass dies gelang, ist dem guten Gruppenklima zu verdanken. Die angenehme Reiseleitung, die sehr schöne Unterkunft, das sonnige Wetter, die religiösen Impulse unterwegs, die interessanten Ziele und Informationen waren Gründe, dass alle Teilnehmer sehr zufrieden heimkehrten.



