Heiliger Bardo Wetterau-Nord:Neue Verwaltungsleiterin Manuela Borkenhagen: Begeisterte Motorradfahrerin und Zahlenmensch

Heiliger Bardo hat eine neue Verwaltungsleiterin: Manuela Borkenhagen gehört seit dem 1. April zum Leitungsteam der Pfarrei. Die studierte Betriebswirtin (B.A.) kommt aus der kommunalen Finanzverwaltung, zuletzt war sie Leiterin des Rechnungswesens bei den Wetzlarer Bädern.
Seit vielen Jahren kirchlich engagiert
Die Arbeit in der katholischen Kirche ist kein Neuland für die 38jährige Mutter dreier Kinder: Sie ist seit vielen Jahren ehrenamtlich im Pfarreienverbund Gießen-Süd engagiert in der Ministrantenarbeit, der Erstkommunikonkatechese und in ihrer früheren Gemeinde in Langen als Lektorin.
Die Tatsache, dass sie aus keiner der acht Ursprungsgemeinden stammt, sieht sie als Vorteil: „Niemand kann mir Befangenheit vorwerfen, ich komme ja komplett von außen“, erklärt Borkenhagen. Ihre Begeisterung für ihre neue, hauptamtliche Aufgabe in Heiliger Bardo ist spürbar: „Ich bin ein Zahlenmensch. Zahlen sind immer ehrlich!“ Die Herausforderungen, die die Verwaltungsleitung einer neu gegründeten Großpfarrei mit sich bringt, sind der Wahl-Lindenerin bewusst. In der Gemeinde habe der Kirchenverwaltungsrat immer das letzte Wort, sie als Verwaltungsleiterin stehe beratend mit ihrem Fachwissen zur Seite.
Vermitteln, wenn es kompliziert wird
Die gebürtige Mannheimerin begreift sich selbst als Schnittstelle, als Mittlerin, wenn es kompliziert wird. Dabei, so Borkenhagen, helfe ihr Gelassenheit, die sie sich auch durch regelmäßige Yoga-Sessions und von Zeit zu Zeit durchs Motorradfahren erwirbt, sowie die Fähigkeit zur Teamarbeit, die für sie im Beruf an erster Stelle steht. Ihr neues Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen in Heiliger Bardo habe sie in den ersten Wochen herzlich aufgenommen und bereits sehr unterstützt. Ihre Stelle sei recht lange unbesetzt gewesen, so dass es „hier und da doch einiges zu tun und aufzuholen gibt, um im Verwaltungsalltag anzukommen“. Sie freue sich aber sehr auf die kommenden Aufgaben „und auf das Zusammenspiel aus acht ehemaligen Kirchengemeinden, die alle ihre individuelle Geschichte mitbringen“.