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Maria Himmelfahrt Nieder-Mörlen:Nieder-Mörler Senioren der Gemeinde „Maria Himmelfahrt“ auf Tour

Datum:
Sa. 26. Sept. 2026
Von:
Margot Walter

Am 16. September verbrachten die Senioren der kath. Gemeinde Maria Himmelfahrt, Nieder- Mörlen einen schönen Spätsommertag im koptischen Kloster des Heiligen Antonius in Waldsolms-Kröffelbach und in Braunfels.

Zunächst fuhr der voll besetzte Bus mit fröhlichen Senioren durch Wetterau und Taunus nach Waldsolms-Kröffelbach und besuchte das Kloster, das zur Koptischen Kirche gehört und das geistliche Zentrum der Kopten im deutschsprachigen Raum ist. Es ist nach dem Heiligen Antonius benannt. Die Mönche kommen aus Ägypten. Seit Pfingsten 2010 ist es das erste von der koptisch-orthodoxen Kirche offiziell akkreditierte Kloster auf dem europäischen Festland.

Im Kloster befindet sich die erste Kirche in Europa, die in koptischem Stil erbaut wurde. Die geräumige Kirche wurde nach dem Vorbild koptischer Architektur als Kuppelbau mit einem separaten Glockenturm errichtet.

Das Kloster ist ein Haus des Gebets und der Meditation, eine Herberge für die Mönche und Gäste, die Ruhe und Trost suchen. Es wird auch von Christen anderer Konfessionen besucht und hat die Funktion eines Zentrums, in dem Seminare, Treffen und andere Veranstaltungen stattfinden.

Die Leitung des Klosters untersteht Abtbischof Anba Deuscoros, welcher ebenfalls Bischof der Diözese Süddeutschland ist. Er zeigte uns die Kirche und erläuterte uns ausführlich das Leben im Kloster.

Anschließend fuhren die Senioren weiter nach Braunfels. Dort wurden sie von zwei Stadtführern freundlich auf dem Marktplatz begrüßt und durch die Altstadt geführt. Braunfels besticht durch das große Schloss, das sich noch immer im Privatbesitz der Familie Solms befindet, und die alten Fachwerkhäuser, die um das Schloss erbaut wurden. Die Stadtführer wussten die Gäste mit interessanten Anekdoten aus der Stadtgeschichte zu informieren.  

Anschließend konnten die Teilnehmer noch ca. eine Stunde ihren eigenen Interessen frönen, im Kurpark spazieren gehen, shoppen, Kaffee trinken oder die Stadt besichtigen.

Um 17 Uhr ging es wieder Richtung Heimat nicht ohne sich vorher noch im Bürgerhaus von Gambach mit einem guten und reichhaltigen Abendessen zu stärken.

Dem Organisations-Team gebührt ein großes Dankeschön für die hervorragende Vorbereitung und die geleistete Arbeit.