Mariä Himmelfahrt Gambach:Ökumenischer Friedensgottesdienst verbindet Münzenberger Gemeinden
Eine besondere Atmosphäre prägte den ökumenischen Friedensgottesdienst in der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Gambach. Christinnen und Christen der Katholischen Pfarrei Heiliger Bardo Wetterau-Nord, der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Nördliche Wetterau und der Evangelischen Christus-Gemeinde Gambach kamen zusammen, um gemeinsam für Frieden und Versöhnung zu beten.
Unter dem Zeichen brennender Kerzen als Friedenslicht führten Diakon Graubert und Pfarrer Liebig durch den Gottesdienst. Vertreterinnen und Vertreter der drei Gemeinden gestalteten das Programm mit Gebeten, Lesung und Fürbitten. Das Lobpreis-Team der Evangelischen Christus-Gemeinde bereicherte den Abend mit Instrumentalmusik, Gesang und Gebet.
In seiner Predigt erinnerte Diakon Graubert daran, dass Frieden bereits im persönlichen Umfeld beginnt – in Familie, Partnerschaft, Freundeskreis oder am Arbeitsplatz. Zugleich stellte er die Hoffnung in den Mittelpunkt, durch gemeinsames und persönliches Gebet dem Frieden in der Welt und in unserer Gesellschaft wieder näherzukommen.
Auch die Kollekte setzte ein starkes Zeichen der Solidarität: Rund 500 Euro kamen für die Ukrainehilfe der Evangelischen Kirchengemeinde Langgöns zusammen.
Beim anschließenden Beisammensein mit Glühwein und Schmalzbrot wurde die Verbundenheit der Gemeinden auch im persönlichen Gespräch spürbar. Viele Besucherinnen und Besucher äußerten den Wunsch, dass gemeinsame ökumenische Gottesdienste auch künftig einen Platz im Münzenberger Gemeindeleben finden.



