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Einführung, Abschiede und ein Jubiläum:Festgottesdienst zum Dom-Patrozinium mit vielen Anlässen

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Am Sonntag, den 28. Juni wurde im Dom St. Peter nicht nur das Patronatsfest gefeiert. Auch mehrere besondere Anlässe prägten den vom Domchor und der Domband musikalisch begleiteten Festmesse.
Datum:
Mo. 29. Juni 2026
Von:
Michael Beermann

Abschied von Kaplan Lukas Tyczka und Gemeindereferentin Katja Napp

Seit 2015, also mehr als 10 Jahre, war Katja Napp als Gemeindereferentin in den Gemeinden unserer Pfarrei tätig: zunächst in den Gemeinden der damaligen Pfarrgruppe Nordstadt, dann in der Pfarrgruppe Dom und St. Martin, zuletzt schwerpunktmäßig im Schuldienst an der Ernst-Ludwigschule und der Karmeliter-Grundschule. Sie hat sich unter anderem in der Familienarbeit besonders engagiert. Aus familiären Gründen wechselt sie nun auf eine Stelle im Mainzer Raum. Wir danken ihr sehr für ihren engagierten und leidenschaftlichen Dienst und wünschen ihr von Herzen Gottes Segen für die neuen Aufgaben.

Auch Kaplan Lukas Tyczka wechselt turnusgemäß zum 1. August die Stelle. Kaplanstellen sind Ausbildungsstellen. In der Regel nach 2 Jahren steht daher regulär ein Stellenwechsel an. Kaplan Tyczka kam 2024 als Neupriester in unsere Pfarrei. Sehr schnell hat er sich in seine neuen Aufgaben eingefunden. Sein Herz brannte dabei vor allem immer für die Kranken und alten Menschen in unserer Gemeinde. Hier hat er mit viel Herz die Menschen besucht und in oft schwierigen Situationen begleitet. Er wechselt an eine neue Stelle in der Pfarrei Otzberger Land im vorderen Odenwald. Auch ihm danken wir von Herzen für seinen Dienst und wünschen ihm Gottes Segen für seinen weiteren Weg.

„Vom Gehen und Ankommen“ - ein Impuls von Katja Napp

Liebe Gemeinde,

der Juli ist ein besonderer Monat. Nicht nur, weil ich Geburtstag habe ;-) In den Gärten steht alles in voller Blüte und die warmen Tage lassen uns alle auf etwas Erholung und Zeit zum Auftanken hoffen. Die Schulzeugnisse sind verteilt, viele von uns packen die Koffer und freuen sich auf den ersehnten Urlaub.

So ist dieser Hochsommermonat auch die Zeit der großen Zäsur. Für die Kinder ist ein Schuljahr zu Ende, aber das Neue hat noch nicht begonnen. Ein tiefes Durchatmen, bevor im Spätsommer etwas ganz Neues beginnt.

Für mich persönlich ist der Juli in diesem Jahr eine ganz besondere Schwelle. Mit diesen Zeilen verabschiede ich mich von Ihnen als Ihre Gemeindereferentin.

Unglaubliche elf Jahre durfte ich in Worms wirken. Die SchülerInnen meiner ersten Reliklassen an der Karmeliterschule und der Ernst-Ludwig-Schule sind längst volljährig und einige Erstkommunionkinder, die ich in Nordstadt begleitet habe, sind jetzt die Messdienerleiter. Ich durfte erleben, wie sich die Pfarreien kennengelernt haben und begonnen haben, zusammen zu wachsen, nun auch über den Stadtbereich hinaus. Und so fühlt es sich für mich ein bisschen wie eine Erntezeit an, wenn ich erlebe, wie Familien der gesamten Pfarrei in Angebote in anderen Kirchen vorbeischauen - wie Austausch und Miteinander entstehen.

Ich nehme so viele Begegnungen mit Ihnen mit, die mich bereichert haben und werde die Begeisterung für den Glauben, die so viele von Ihnen prägt und Sie zu Ihrem ganz persönliches Engagement motiviert auch als eigene Quelle des Glaubens mit mir tragen.

Mein Weg führt mich an die Mainspitze, zurück zu meinen Wurzeln. Ihrer hier wird weitergehen und hat als Pfarrei St, Nikolaus Worms-Wonnegau ja gerade erst begonnen. So wünsche ich Ihnen: Lassen Sie sich voneinander im Glauben begeistern und sehen sie die kunterbunte Vielfalt als Bereicherung!

Abschied und Neubeginn – das sind zwei Seiten derselben Medaille.

In diesen Tagen des Packens und Aufräumens begleitet mich ein Bibelwort, das Gott zu Abraham sagte, bevor er ins Neue aufbrach: Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ (Gen 12,2) Ich glaube, Gott sagt es auch immer wieder zu jedem von uns. Es ist ein Versprechen und ein Auftrag. Mir gibt dieses Wort Kraft Vertrautes zurückzulassen und Neues zu wagen. Gott geht mit und zusammen mit uns hat er Großes vor.

Möglicherweise geht es Ihnen in diesen Sommerferien ähnlich:

  • Vielleicht lassen Sie den Stress der letzten Monate hinter sich.
  • Vielleicht steht auch für Ihr Kind ein Wechsel in eine neue Schule an.
  • Vielleicht beginnen auch Sie einen neuen Job oder gar den Ruhestand.
  • Gewiss wartet auf Sie als neu gegründete Pfarrei viel Neues.

Ich wünsche uns allen für diese Zeit den Mut, das Alte dankbar aus der Hand zu geben, um die Hände frei zu haben für das Neue, das Gott für uns vorbereitet hat.

Ich danke Ihnen von Herzen für die gemeinsamen Wege, für das geteilte Lachen und das Vertrauen, das Sie mir entgegengebracht haben. Wir bleiben verbunden – im Gebet und in der Gewissheit, dass jeder Abschied der Keim für einen neuen Anfang ist.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Ferienzeit und einen behüteten Aufbruch in das, was kommt.

Der Herr segne deinen Abschied und dein Ankommen.
Er sei das Licht auf deinem Weg und die Ruhe in deiner Pause.
Er behüte das, was war, und segne das, was wird.

Ihre Gemeindereferentin Katja Napp

Einführung neuer Messdiener:innen

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Zwei Mädchen (eines war schon im Urlaub) und ein Junge wurden neu in die Messdienergemeinschaft aufgenommen und verrichten nun nicht nur im Dom, sondern auch in der Pfarrei den Dienst am Altar. In einer kleinen Zeremonie erklärten sie ihre Bereitschaft zum Dienst und bekamen gesegnete Kreuze und Messdiener-Urkunden überreicht.

Über 10 Jahre Flüchtlingshilfe Dom St. Peter und St. Martin

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Mit etwas Verspätung, aber umso herzlicher wurde das 10jährige Bestehen der Flüchtlingshilfe Dom St. Peter und St. Martin gefeiert. Entstanden in der ersten großen Flüchtlingswelle des Syrienkrieges leisten die rund 30 Aktiven nach wie vor einen wertvollen Dienst an Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und nun versuchen, bei uns Fuß zu fassen. Hier wird die christliche Nächstenliebe in besonderer Weise erfahrbar.

Zwei Ausstellungswände im Dom (Höhe Georgskapelle) informieren über die Arbeit der Initiative.