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Pfarrer Stefan Mate feiert Jubiläum – und geht in den Ruhestand

Datum:
Do. 22. Okt. 2026

Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern und an vielen Stellen hat es sich bereits herumgesprochen, Pfarrer Stefan Mate geht zum Ende dieses Jahres in seinen verdientet Ruhestand. Stefan Mate, in Rumänien geboren, wurde dort 1986 in Alba Julia (dt. Weißenburg) in Siebenbürgen zum Priester geweiht. Ende der 80er Jahre begann ein Exodus der Deutschen aus Rumänien, und so entschied sich auch Pfr. Mate, ins Bistum Mainz zu kommen. Kardinal Lehmann setzte sich bei dem dortigen Bischof für die deutschstämmigen Priester ein, so dass Pfarrer Mate 1995 in das Bistum Mainz inkardiniert werden konnte, also aus der Zuständigkeit des Bischofs von Alba Julia in die des Mainzer Bischofs wechselte. Zunächst wirkte Pfarrer Mate einige Monate als Pfarrvikar an der Liebfrauenkirche, dann in Lampertheim, bevor er 1996 – am 1. Dezember – zum Pfarrer von Pfeddersheim und Hohen-Sülzen mit Kriegsheim ernannt wurde. Am 1. Dezember sind es also genau 30 Jahre, dass Pfarrer Mate hier im ehemaligen Dekanat Worms wirkte. Er ist damit der mit Abstand dienstälteste Priester und zusammen mit Diakon Korsmeier auch der dienstälteste Mitarbeiter in unserer neuen Pfarrei St. Nikolaus.

In all diesen Jahren war Pfarrer Mate immer ein treuer Seelsorger, hat unzählige Kinder getauft, zur Erstkommunion und Firmung geführt. Er ist aber auch einer, der nicht lange herumredet, sondern anpackt: Gern erzählt er selbst, wie er an freien Tagen auf die Leiter gestiegen (und abgestürzt) ist, um etwa die Mutter Gottes abzustauben. Dabei steht er nie gern im Mittelpunkt: eine Feier zu seinem diesjährigen 40-jährigen Priesterjubiläum wollte er ebenso wenig wie eine zu seinem 30-jährigen Dienstjubiläum in Pfeddersheim. Aber einer gebührenden Feier zu seinem Ruhestand, die Gelegenheit gibt, ihm für seinen jahrzehntelangen Dienst zu danken, kann er sich nicht entziehen. Bitte merken Sie sich den Termin für den Abschiedsgottesdienst schon einmal vor:

DANKGOTTESDIENST zur Verabschiedung von Pfr. Stefan Mate in den Ruhestand

am Freitag, 1. Januar 2027, 17:00 Uhr in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Pfeddersheim

 

Diakon Michael Korsmeier im Ruhestand

Aufgrund einer Erkrankung hat Diakon Michael Korsmeier überraschend das Bistum um Entpflichtung von seinen Aufgaben gebeten. Diakon Korsmeier wurde am 6. Juni 1987 im Mainzer Dom zum Ständigen Diakon geweiht und wirkte von 1987 bis 1999 als Diakon in den Pfarreien Maria Himmelskron und St. Amandus in Worms, seit 1999 dann in der Pfarrgruppe Pfrimmtal als Diakon mit Zivilberuf. Mit der Vollendung des 65. Lebensjahres ist bei den Diakonen die Ruhestandsgrenze erreicht. Sie können dann, wenn sie dazu bereit sind, noch zweimal für je 5 Jahre mit pastoralen Aufgaben betraut werden. Diakon Korsmeier hat sich jedes Mal bereit erklärt, weiter in der Seelsorge mitzuarbeiten, und war hier für viele in den Gemeinden ein feinfühliger Seelsorger, für Pfr. Mate eine wichtige Stütze. Um sich nun zunächst ganz auf die Wiederherstellung seiner Gesundheit konzentrieren zu können, hat er das Bistum um die Ruhestandsversetzung gebeten. Im kommenden Jahr wären es genau 40 Jahre, dass Diakon Korsmeier als Diakon im Bereich unserer Pfarrei St. Nikolaus tätig war. Vergelt’s Gott ihm für diesen langen und treuen Dienst, aber auch seiner Frau und Familie, die diesen Dienst immer mitgetragen haben! Vor allem aber: Gottes Segen und alles Gute für den Weg der Genesung!

 

Pfarrer Lévi Hinglo reduziert seinen Stellenumfang

Pfarrer Lévi Hinglo, der seit 2023 zunächst als Kaplan in unseren Pastoralraum kam, dann als Pfarrvikar geblieben ist, hat mit dem Oktober diesen Jahres seinen Stellenumfang auf eine halbe Stelle reduziert – nicht, weil er mehr Bequemlichkeit suchen würde, sondern weil sein Bischof ihn gebeten hat, noch ein zweites Studium zu absolvieren. Nach Rücksprache mit dem Bistum wurde es ihm nun durch die Stellenreduzierung um 50% die Möglichkeit dazu eröffnet und mit dem Wintersemester hat Pfr. Hinglo nun nebenher sein Studium in Mainz begonnen. Er wird uns daher künftig nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen: er wird weiterhin an den Sonntagen Gottesdienste übernehmen, auch im Gottesdienstbezirk Mitte weiter seelsorglich mitwirken; aber eben für Werktagsmessen oder Beerdigungen während der Vorlesungszeiten nicht zur Verfügung stehen können. Im Pastoralteam werden wir in Kürze die Aufgabenbereiche entsprechend neu organisieren. Auch wenn es für uns natürlich ein schwerer Schlag ist, auf einen „halben Lévi“ verzichten zu müssen, wünschen wir ihm für sein Studium erst einmal alles Gute und freuen uns über die Hälfte, die uns bleibt (und dass wir daher davon ausgehen dürfen, dass er uns auch mindestens so lange bleibt, wie sein Studium dauert).

 

Neuer Pfarrvikar tritt zum 1. Januar seine Stelle an

Bei all den „Einschlägen“ in unserem Personaltableau sind wir dankbar, dass vom Bistum in der Nachfolge von Pfarrer Mate gleich wieder eine Pfarrvikarsstelle mit dem Schwerpunkt im Gottesdienstbezirk Süd ausgeschrieben wurde und wir dafür auch direkt einen Bewerber gefunden haben, von dem wir glauben, dass er gut in unser Pastoralteam passt. Er wird direkt zum 1. Januar die Stelle antreten. Da der für den Priester im Bezirk Süd vorgesehene Dienstsitz, nämlich das Pfarrhaus in Horchheim, wegen der noch nicht entschiedenen Situation um den Verwaltungssitz, der in St. Paulus geplant ist, momentan noch durch die Verwaltung belegt ist, wird er zunächst in das Pfarrhaus an der Liebfrauenkirche einziehen, aber seinen gottesdienstlichen Schwerpunkt im Bezirk Süd haben. Alle weiteren Aufgabenbereiche werden wir innerhalb des Pastoralteams mit ihm absprechen. In den nächsten Nikolausnews erfahren sie dann Näheres, auch im Blick auf einen Vorstellungs- und Einführungsgottesdienst.

 

Veränderung im Dienst – Katharina Kron geht in Elternzeit

Im Februar 2027 erwartet Koordinatorin und Gemeindereferentin Katharina Kron Nachwuchs und wird ihren Dienst in der Pfarrei pausieren. Mit Resturlaub und Mutterschutz wird sie sich bereits Ende des Jahres in Elternzeit verabschieden. Wir freuen uns mit ihr über diese schöne Nachricht und wünschen ihr und ihrer Familie für die kommende Zeit alles Gute und Gottes Segen. Über die Übergangsregelung während der Elternzeit werden wir zu gegebener Zeit informieren.

 

Neuer Domküster gefunden

Endlich! Nach langer Vakanz haben wir ab 1. Dezember mit Amadeus Cieslik wieder einen hauptberuflichen Domküster – oder genauer gesagt: „Geschäftsführer des Domladens mit Küsteraufgaben“, denn so lautet die exakte Berufsbezeichnung. Amadeus Cieslik ist mit seiner ganzen Familie seit vielen Jahren der Domgemeinde sehr verbunden. Er hat auch schon in der polnischen Gemeinde Erfahrungen mit dem Küsterdienst gesammelt. Zudem nutzt er momentan die Zeit bis zum Dienstantritt, um sich schon in einzelne Aufgabenbereiche einzuarbeiten und sich den Dom etwas näher vertraut zu machen. Auf dem Bild ist er bereits beim Auswechseln von Leuchtmitteln in der Nikolauskapelle zu sehen. Wir sind froh, dass er sich auf neue berufliche Herausforderungen einzulassen bereit war und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Wir wünschen ihm einen guten Start in der neuen Aufgabe!