Unser spiritueller Impuls zum 14. Sonntag im Jahreskreis - 5. Juli 2026:3 Minuten für dich und Gottes Wort

Liebe Leserinnen und Leser,
die Nachrichten dieser Tage berühren uns: das Erdbeben in Venezuela hat viele Menschen das Leben gekostet und alle in Angst und Not gestürzt. Die Hitzewelle in Deutschland macht besonders Kindern, älteren Menschen und Kranken zu schaffen. Gleichzeitig begeistert die Fußballweltmeisterschaft in Amerika Millionen und verbindet Nationen über Grenzen hinweg. Mitten in diese Welt spricht Jesus Worte, die wie eine Einladung zum Durchatmen klingen: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid; ich werde euch Ruhe verschaffen“.
Evangelium Mt 11,25-30
Jesus freut sich über Gott, den Vater im Himmel.
Einmal sprach Jesus mit Gott im Himmel.
Jesus sagte:
Ich bin froh über dich.
Ich freue mich über dich.
Ich freue mich besonders, weil du ganz einfach bist.
Du bist un·kompliziert.
Du bist einfach zu verstehen.
Darum können dich die un·komplizierten Menschen verstehen.
Die Menschen, die einfach sind.
Und schlicht.
Und bescheiden.
Diese Menschen freuen sich über dich.
Diese Menschen wissen, dass du Gott bist.
Und dass ich dein Sohn bin.
Vater.
Deswegen freue ich mich.
Deswegen bin ich so glücklich über dich.
Jesus sagte zu den Menschen:
Und viel Angst.
Und viel Unruhe.
Und viel Stress.
Kommt alle zu mir.
Ich will euch helfen.
Ich will euch trösten.
Bei mir könnt ihr euch ausruhen.
Ich bin in meinem Herzen selber ganz ruhig.
Und gütig.
Und bescheiden.
Und einfach.
Das könnt ihr bei mir spüren.
Bei mir könnt ihr Ruhe finden.
Bei mir könnt ihr still werden.
Bei mir könnt ihr froh werden.
Ich mache keinen Stress.
Das ist unser spiritueller Impuls für den Alltagl

Wie aktuell ist dieses Evangelium!
Viele Menschen fühlen sich belastet: von den Sorgen um die Zukunft, von den Bildern der Katastrophen, von der Hitze, von den Anforderungen des Alltags.
Jesus verspricht keine Welt ohne Krisen. Aber er verspricht seine Nähe. Er trägt mit, was wir allein kaum tragen können.
Auffällig ist: Jesus lobt seinen und unseren Vater, weil er sich nicht zuerst den Mächtigen offenbart, sondern den Hochsensiblen. Wer glaubt, alles im Griff zu haben, übersieht leicht Gottes Wirken. Wer aber weiß, dass er Hilfe braucht, öffnet sein Herz für Gottes Kraft.
Gerade angesichts der Erdbebenopfer, der Menschen, die unter der Hitze leiden, und aller, die sich nach Hilfe und Hoffnung sehnen, hören wir Jesu Einladung neu: „Komm zu mir“. Aus dieser Nähe zu Christus wächst die Kraft, anderen beizustehen, Trost zu schenken und Verantwortung für unsere Mitmenschen und die Schöpfung zu übernehmen.
Bitten wir den Herrn, dass wir nicht nur Zuschauer der Welt bleiben, sondern Menschen, die Hilfe und Hoffnung weitergeben. Denn wer sich von Christus tragen lässt, kann selbst anderen zur Stütze werden.
Ich wünsche Ihnen allen ein gnadenreiches Wochenende und allen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften erholsame Sommerferien.
Ihr R.Strojek