Unser spiritueller Impuls zum 21. Sonntag im Jahreskreis - 23. August 2026:3 Minuten für dich und Gottes Wort

Liebe Leserin, lieber Leser,
Jesus fragt die Jünger: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Diese grundsätzliche Frage unseres Glaubens stellen wir uns als Gemeinschaft der Christen und als einzelne Personen immer wieder neu.
Evangelium (Mt 16, 13-20)
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In jener Zeit, |
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Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, |
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Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, |
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Simon Petrus antwortete und sprach: |
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Jesus antwortete und sagte zu ihm: |
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Ich aber sage dir: |
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Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; |
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Dann befahl er den Jüngern, |
Das ist unser spiritueller Impuls für den Alltagl

„Ihr aber, für wen haltet ihr mich!“ Petrus gibt stellvertretend für die Jünger eine Antwort: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“. Es ist ein Glaubensbekenntnis. Petrus, den wir als einfachen Fischer kennen, einen Mann mit sehr menschlichen Zügen: mal mutig- mal schwach, euphorisch und zögerlich, dieser Petrus spricht so ein großes Glaubensbekenntnis: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“.
Jesus meint dazu: Diese Erkenntnis kommt nicht von einem Menschen selbst, sondern von Gott, meinem Vater im Himmel! Ich verstehe dies so: Glauben kann man nicht „machen“, glauben ist ein Geschenk. Wer glaubt, darf Gott dankbar sein. Natürlich muss unser Glaube mitwachsen, er soll nicht in den Kinderschuhen stecken bleiben. Deshalb müssen wir Möglichkeiten nutzen, zur Ruhe zu kommen und uns mit Fragen des Glaubens konfrontieren. Doch es ist schwer, allein zu glauben. Damals wie heute war und ist es wichtig, dass sich die Glaubenden einander von ihrem Glauben erzählen und sich gegenseitig bestärken. Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten: für andere da sein, sich Zeit nehmen, mit Glaubenden zusammenkommen, gemeinsam Gottesdienst feiern … . Die Kirche ist das Werkzeug, das den Glauben weitergibt, von Mensch zu Mensch.
Petrus – ein einfacher Mensch – wird von Jesus als Fels, als Fundament der Gemeinschaft bezeichnet und beauftragt. Das finde ich erstaunlich und wunderbar. Dass Petrus so viel Verantwortung bekommt, darf wiederum uns einfachen Menschen Mut machen und Hoffnung schenken, dass auch wir an unserem persönlichen Platz unsere Aufgaben mit Gottes Hilfe erfüllen können.
Eine gesegnete neue Woche wünscht
Gabriele Maurer, Pfarreikoordinatorin