Unser spiritueller Impuls zum 25. Sonntag im Jahreskreis - 20. September 2026:3 Minuten für dich und Gottes Wort

Liebe Leserin, lieber Leser,
heute lesen wir im Evangelium eine Frage zum Nachdenken, die in der neuesten Variante der Einheitheitsübersetzung so lautet: „Ist dein Auge böse, weil ich gut bin?“
Evangelium (Mt 20-1-16)
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In jener Zeit |
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Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denár für den Tag |
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Um die dritte Stunde ging er wieder hinaus |
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Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! |
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Und sie gingen. |
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Als er um die elfte Stunde noch einmal hinausging, |
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Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. |
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Als es nun Abend geworden war, |
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Da kamen die Männer, |
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Als dann die Ersten kamen, |
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Als sie ihn erhielten, murrten sie über den Gutsherrn |
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und sagten: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet |
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Da erwiderte er einem von ihnen: |
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Nimm dein Geld und geh! |
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Darf ich mit dem, was mir gehört, |
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So werden die Letzten Erste sein |
Das ist unser spiritueller Impuls für den Alltagl

„Wenn Menschen, denen es schlecht geht, Gutes erwiesen wird, haben diejenigen, denen es gut geht, keinen Anlass, so zu tun, als geschähe ihnen dadurch ein Unrecht (wie und auf wen auch immer diese Botschaft konkret anzuwenden sein mag).“ (Professor Friedrich Avemarie, ev. Theologe + 2012) Oder einfacher ausgedrückt: Wenn du doch zufrieden sein kannst, sei nicht neidisch auf andere, denen Gutes getan wird! Der Weinbergbesitzer, der Gutes für alle will, steht für Gott. Er gibt uns ein Beispiel, wie auch wir handeln können. Auch mit diesem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg beschreibt Jesus Gottes himmlisches Reich. Er erzählt von Gottes Gerechtigkeit, die sich von unserer Vorstellung von Gerechtigkeit bisweilen unterscheidet.
Reden wir mehr darüber, warum und worüber wir zufrieden, froh und dankbar sein können, statt immer nur zu klagen, was nicht gut läuft und wo es schwierig ist. Statt zu klagen, können wir versuchen, Probleme in unserem Wirkungsbereich zu lösen und uns den Herausforderungen mutig gemeinsam stellen. Das Gleichnis kann uns sagen: Gott bleibt für uns Menschen immer der Unergründliche, der für uns Lösungen bereithält, auf die wir selbst nicht kommen würden.
Vertrauen wir Gott auch in der neuen Woche wieder neu und lassen uns von ihm überraschen!
Gabriele Maurer, Pfarreikoordinatorin