Die Notfallseelsorge ist eine Sofortbetreuung in akuten Krisensituationen. Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger sind einfach da, hören zu, beruhigen, versuchen zu trösten. An ihnen kann man sich festhalten; sie stellen keine Ansprüche; sie forschen nicht aus. Notfallseelsorge nimmt ernst, dass der Beistand Gottes in besonderem Maße den Menschen in Not gilt.
Gesucht werden Frauen und Männer,
- die tolerant sind für Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Weltanschauung.
- die bereit sind, in einem Team ehrenamtlich regelmäßig Dienst zu übernehmen.
- die bereit sind, sich von ihrer Kirche als Notfallseelsorgerin/ Notfallseelsorger beauftragen lassen.
- die die christlichen Werte akzeptieren.
- die Menschen in ihrem Entsetzen und ihrer Trauer begleiten möchten.
- die bereit sind, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren.
- die eine hohe psychische Belastbarkeit mitbringen.
- die das Alter von 25 Jahren erreicht haben.
- die über ein eigenes Fahrzeug verfügen.
Ausbildung zur Notfallseelsorgerin/ zum Notfallseelsorger
Die bundeseinheitliche Ausbildung "Psychosoziale Akuthilfe" (PSAH) umfasst 120 Unterrichtseinheiten.
Das Grundmodul umfasst 48 Unterrichtseinheiten zu den Themen "Eigener Umgang mit Krisen", "Kommunikation", "Einführung in die Psychologie" und "Seelsorglicher Haltung".
Das Grundmodul muss vollständig absolviert sein, um weitere Themen-Module zu besuchen. Diese Module können in beliebiger Reihenfolge und auch an anderen Orten besucht werden.
Modul 2: Umgang mit Suizid
Modul 3: Umgang mit Tod und Trauer
Modul 4: Kinder und Menschen mit Handycap im Einsatz
Die Notfallseelsorge Rheinhessen bietet 2026 einen neuen Ausbildungskurs an.
Vor Beginn der Ausbildung führen die jeweiligen Leiter / die jeweiligen Leiterinnen des Notfallseelsorge-Systems, in dem Sie wohnen, ein Gespräch mit Ihnen, um zu klären, ob die Notfallseelsorge das passende Ehrenamt für Sie ist.
Sie haben Interesse? Dann wenden Sie sich bitte an die Beauftragten für den Bereich, in dem Sie wohnen: