„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ —
Argumentationstraining gegen pauschale Diskriminierungen und rechte Parolen unter besonderer Beachtung christlicher Werte und Begriffe
Der öffentliche Umgang ist rauer geworden, die Grenzen des Sagbaren haben sich verschoben. Unter dem Motto „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“, häufig noch mit dem Zusatz „Ich bin ja kein Rassist, aber ...“ werden wir im Alltag oft mit undifferenzierten Meinungen konfrontiert, die uns scheinbar ohnmächtig zurücklassen.
In diesem Workshop geht es darum einzuüben, wie man Haltung gegenüber Grenzüberschreitungen zeigen und sprachlichen Grenzverschiebungen argumentativ begegnen kann. Besonderes Augenmerk liegt dabei auch darauf, wie wir von einem christlichen Standpunkt aus argumentieren und die Vereinnahmung christlicher Begriff zurückweisen können.
Neben kurzen thematischen Inputs stehen gemeinsame Übungen gegen Stammtischparolen und „Ausländerfeindlichkeit“ im Mittelpunkt des Workshops.
Referenten: Manfred Forell und Gunther Fuchs
Zu den Referenten:
Manfred Forell war Katholischer Religionslehrer, Schulseelsorger und -mediator an einer Gesamtschule. Er ist Sprecher der Initiative „Vielfalt. Jetzt!“ im Kreis Bergstraße, ehrenamtlicher Integrationsbeauftragter der Stadt Bensheim und mobiler Berater im Beratungsnetzwerk Hessen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus.
Gunther Fuchs ist Dipl. Grafik-Designer für visuelle Kommunikation (HfG), seit 2017 mobiler Berater im Beratungsnetzwerk Hessen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus und aktiv im Bündnis Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun.