Schmuckband Kreuzgang

Experimentieren am Klavier: Die Klaviersonaten Wolfgang Amadeus Mozarts

Stephan Münch, Mainz

Erlkönig von F. Schubert (c) EBH
Erlkönig von F. Schubert
Termin: Montag, 11.03.19 - 19:00
Liebfrauenplatz 8
Haus am Dom Mainz
55116 Mainz
Die Reihe der Musikgespräche lädt dazu ein, an vier Abenden jeweils ein prominentes Werk der klassischen Musik näher kennenzulernen. Die einzigen hierzu mitzubringenden Voraussetzungen sind Offenheit und Neugier für das, was aus der Musik selbst heraus spricht. „Urteile nicht nach dem ersten Mal hören über eine Komposition; was dir im ersten Augenblick gefällt, ist nicht immer das Beste“, warnte schon Robert Schumann in seinen „Musikalischen Haus- und Lebensregeln“. Vor allem gilt auch das Umgekehrte: Was bei einem ersten, oft noch flüchtigen Eindruck wenig anspricht – aus welchen Grün-den auch immer –, ist deshalb noch längst keine schlechte oder langweilige Musik. Manchmal muss man sich einfach mehr Zeit lassen und sich intensiver mit einem Werk beschäftigen, bis man anfängt, es besser zu verstehen und zu mögen. Im gemeinsamen Hören und Nachbesprechen sowie mittels einiger Erläuterungen des Referenten vom Klavier aus wird der musikalische Ablauf in für den musikalischen Laien verständlicher Weise verdeutlicht. Vorkenntnisse und Hintergrundwissen sind hierzu nicht erforderlich.

Das Klavier war Mozarts Hauptinstrument, das er schon als (Wunder-)Kind perfekt beherrschte und an dem er in ganz Europa seine Künste vorführte. Als glänzender Improvisator war es für ihn nicht einmal zwingend nötig, seine Klavierkompositionen aufzuschreiben. In seinen nicht weniger als 25 Sonaten für Klavier probierte er häufig zuerst Neuerungen aus, die er dann später auch in Sinfonien und Konzerten anwandte.

Einige ausgewählte Sätze aus den bekanntesten, aber auch weniger bekannten Sonaten erläutert der Referent selbst am Klavier.