Mittelmäßig Unheimliches Gespenst (MUG) geistert um begeisterte Geisterjäger

Unwahrscheinlich viel nächtliches Theater gibt tollen Vorlesespaß

Michael hain
Michael hain
Datum:
So 11. Okt 2015
Von:
KÖB-Team
Der Mainzer Schauspieler Michael Hain inszenierte bei der "Nacht in der Bücherei" Cornelia Funkes faszinierende "Gespensterjäger auf eisiger Spur" mit "Mitmacheinlagen" und verschaffte mit seiner mitreißenden Art fast 60 Kindern ein spannendes Erlebnis - ein gelungener Beitrag zur Leseförderung.

Zur richtigen dunklen Abendstunde hatte das Team der Erbacher Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Sophia Michael Hains "LeseTheater" eingeladen. Er kam nicht alleine: Tom, dessen Schwester, Hedwig Kümmelsaft und das „Mittelmäßig Unheimliche Gespenst (MUG)“ Hugo stellte er ebenfalls dar. Mit begeisternden Mitmacheinlagen brachte er die Kinder im Grundschulalter zum Staunen und Lachen. Zum Gruseln kam es kaum, denn Hain erklärte spielerisch den Zusammenhang von Angst und Mut. Auf offener Bühne wechselte der stets in Bewegung bleibende Mime die Rollen, las vor, holte Kinder hinzu und jagte Gespenster. Bei der anschließenden Übernachtung in der Bücherei bis zum Frühstück wurden keine Gespenster mehr gesehen.

Im Rahmen des 100jährigen Bestehens der Bücherei wird das LeseTheater am 20. November nochmals beim Kuschelabend für Erstklässler in der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Sophia zu Gast sein. Anmeldungen in der Bücherei in der Erbacher Hauptstraße 42.  Mehr dazu bei www.KoebErbach.de  

Gänsehaut-Alarm!


Als Tom den Keller betritt, entdeckt er dort ein echtes Gespenst! Es ist schimmlig-grün und schleimig und jagt ihm einen riesigen Schrecken ein. Tom bittet die erfahrene Geisterjägerin Hedwig Kümmelsaft um Hilfe. och das Gespenst Hugo ist gar nicht gefährlich, es sitzt selbst ganz schön in der Tinte: Ein UEG (ein Unglaublich Ekelhaftes Gespenst) hat sich sein Haus unter den Nagel gerissen. Wo soll Hugo denn nun spuken? Gemeinsam machen sich Hedwig, Tom und Hugo daran, das UEG zu vertreiben – ein gefährliches und ziemlich frostiges Unterfangen!

Ein schauriges Lesevergnügen! 

Gespenster? Gibt es doch nicht! Und schon gar nicht im eigenen Haus! Aber auf der anderen Seite: welcher unser kleinen Helden geht schon gern allein in den Keller? Warum fürchten wir uns in der Dunkelheit? Oder vor einem nächtlichen Spaziergang durch den Wald oder gar über den Friedhof? Und was machen wir, wenn wir plötzlich einem richtigen Gespenst gegenüber stehen?

Tom, noch keine 10 Jahre alt, bezwingt seine Angst und nimmt gemeinsam mit Frau Kümmelsaft den Kampf gegen ein schleimiges Gespenst auf, das im Keller sein Unwesen treibt. Doch dann kommt alles noch viel schlimmer..."