Speyermer Fundstücke

Die 100jährigen aus der KÖB St. Sophia auf Jubiläumsreise nach Speyer

Speyer
Speyer
Datum:
Sa 13. Jun 2015
Von:
Willi Weiers
Eine unterhaltsame Stadtführung auf den Spuren wohlbekannter Redewendungen und Sprichwörter war das Ziel des Jubiläums-Bücherei-Teams.

Angezogen wurden wir nicht so sehr von H+M, Armani, Prada und Hirmer (Danke unseren Sponsoren!), sondern durch die verlockende Ankündigung "Erfahren Sie Ursprünge warum wir „etwas auf die lange Bank schieben" oder doch lieber „die Kurve kratzen". Dieser Streifzug erklärt die vor Jahrhunderten entstandenen Redewendungen, die noch heute Bestandteil unserer Alltagssprache sind." Also fuhren wir nach Speyer.

Es war ein typisches geselliges Ereignis eines ehrenamtlichen Teams. Nicht alle hatten Zeit, aber alle, die Zeit hatten, kamen zur rechten Zeit. Schnell noch ein Photo, um die Dynamik des Tages und den Elan des Teams festzuhalten. Dann rein in die modernen Reisebusse von Bonifatiuswerk und Ilona S. (Dank unseren Sponsoren!) und auf die Suche nach Speyer.

Unterschiedliche Navigationsysteme und vor allem unterschiedliches Interesse auf diese zu hören, führten zu einer zeitlich breiter gefächerten Einfahrt in die Domstadt. Aber - niemand ging verloren und die bereits beim SWR bestellte Suchmeldung nach 100jährigen konnte kurz vor der Sendung anulliert werden.

Die Schrift im Dom

Die Schrift im Dom

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Mit gestählten Nerven und locker wie noch nie ging es in sommerlicher Tauchkleidung in die Historie, bei der Rudolf, Canossa, Kaiser, Krypta, Rundbogen, Kapitelle und dombauliche akustische Phänomene dann doch Atemnot hervorriefen. Angeblich störten die historische Idylle nur das permanente Photo-shooting und Getwittere.

Zeit zur Entspannung beim Shoppen, Rheinschiffen, Eis schlecken, Schatten suchen und ähnlicher altersgerechter Beschäftigungstherapie.

Dann war es soweit - Speyermer Fundstücke genial erläutert und mit kulturellem, historischem und Lokalkolorit versehen amüsierten das Team bis wiederum fast zur Atemnot. Allerdings aus anderen zwerchfellbedingten Gründen. Der letzte Rest Atem wurde beim Turmaufstieg am Ende der Fühhung gespendet. A-tem-los! ging es mit den modernen Reisebussen auf einer erstaunlich kurzen Route zum Abschluss-Event in die Parallelwelt des Gersprenztals (parallel zum Mümlingtal). Noch schwante den 100jährigen nicht, wo sie aus dem Bus steigen würden. Erstklassige Gerüchte und ein wunderbares Ambiente in den Johanns-Stuben bestätigte das Fazit des Tages: ein typisches geselliges Ereignis des Erbacher KÖB-Teams.

Die Spannung liegt im Detail - auf der Twitter-Seite gibt es alles in epischer Breite.