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Abschied von Kaplan Nonso Nwadiogbu

Abschied von Kaplan Nonso Nwadiogbu in St. Josef
Datum:
25. Juni 2026
Von:
Dietmar Thiel

Im Sonntagsgottesdienst am 14. Juni, wurde Kaplan Nonso Anthony Nwadiogbu in der Kirche St. Josef offiziell verabschiedet.

Pfarrer Martin Berker und Kaplan Nonso Nwadiogbu

 Nach fast zwei Jahren seelsorglichen Wirkens in Neu-Isenburg wird er künftig eine neue Aufgabe in Erbach übernehmen. Auch wenn er noch bis Ende Juli in den Gemeinden tätig sein wird, nutzte die Gemeinde die Gelegenheit, ihm für seinen Dienst zu danken und ihm Gottes Segen für seinen weiteren Weg zu wünschen.

Kaplan Nonso kam im August 2024 im Rahmen der Kooperation zwischen den Bistümern Mainz und Enugu in Nigeria nach Neu-Isenburg. Seitdem war er in den Gemeinden der Stadt sowie im Pastoralraum im Einsatz. Als erster Kaplan, der für ganz Neu-Isenburg eingesetzt war und im pastoralraum, übernahm er vielfältige Aufgaben in der Seelsorge und begleitete Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

In seiner Ansprache erinnerte Pfarrer Martin Berker daran, dass das Leben immer wieder von Aufbrüchen und Veränderungen geprägt sei. „Abschiednehmen heißt, sich bewusst von dem Liebgewonnenen zu trennen, im Herzen aber das Gute und Wertvolle bewahren und als Schatz und Kraftquelle mit auf den Lebensweg nehmen.“ Er hoffe, dass Kaplan Nonso viele solcher Schätze aus seiner Zeit in Neu-Isenburg mitnehmen könne.

Pfarrer Berker blickte dankbar auf die gemeinsame Zeit zurück und betonte, dass Kaplan Nonso vielen Menschen ans Herz gewachsen sei. In den vergangenen Wochen habe er immer wieder gehört: „Schade, dass Kaplan Nonso geht!“

Besonders hob er die vielen Begegnungen hervor, die oft im Verborgenen stattfinden und dennoch für das Leben der Menschen von großer Bedeutung sind. „So ist vieles geschehen und entstanden, was zunächst nicht viel Aufsehen erregt hat, was aber Menschen gestärkt und zusammengefügt hat.“ Sein Dank galt insbesondere der Begleitung von Familien in Tauf- und Trauergesprächen sowie den zahlreichen Gesprächen im Alltag, die häufig selbstverständlich erscheinen, aber einen wichtigen Teil seelsorglicher Arbeit ausmachen.

Auch in den Gottesdiensten habe Kaplan Nonso Spuren hinterlassen. „In den Gottesdiensten, in den Ansprachen und Predigten, die Sie hielten, da ist Ihre Liebe zum Glauben und Ihre Spiritualität spürbar gewesen.“ Viele Menschen haben dies in den vergangenen Jahren erfahren dürfen.

Persönlich dankte Pfarrer Berker für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die Loyalität und die Mitbrüderlichkeit. Zugleich erinnerte er an den Einsatz von Kaplan Nonso in den Gemeinden Zum Heiligen Kreuz und St. Christoph sowie an seine Dienste im gesamten Pastoralraum. „Ihr Humor und Ihre Witze, Ihr Lächeln haben uns immer wieder zum Lachen gebracht, die Freude hat nicht gefehlt.“

Als Zeichen des Dankes überreichte die Gemeinde Kaplan Nonso ein Fotobuch mit Bildern aus der gemeinsamen Zeit. Es soll ihn an die vielen Begegnungen, Gottesdienste, Feste und gemeinsamen Erfahrungen in Neu-Isenburg erinnern. Darüber hinaus erhielt er ein Geldgeschenk, an dem sich zahlreiche Gemeindemitglieder beteiligt hatten. Dies soll für seinen Start in Erbach und die dort anstehenden Anschaffungen eine kleine Unterstützung sein.

Kaplan Nonso bedankte sich zunächst bei Pfarrer Martin Berker für dessen Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Danach dankte er herzlich der Gemeinde.

Verabschiedung Kaplan Nonso