Hitzewarnung: Ein Zelt für alle“ in Gravenbruch muss abgesagt werden

Gravenbruch. Die Veranstaltungsreihe „Ein Zelt für alle“, die vom 2. bis 5. August 2026 auf dem Dreiherrnsteinplatz in Gravenbruch stattfinden sollte, wurde kurzfristig abgesagt. Grund ist die aktuelle Hitzewarnung mit angekündigten extrem hohen Temperaturen.
Die Organisatoren – die katholische Kirchengemeinde St. Christoph, der Katholische Pastoralraum Dreieich-Isenburg und der Caritasverband Offenbach/Main – haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Ausschlaggebend waren die Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit der Besucherinnen und Besucher, der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie aller Mitwirkenden.
„Ein Zelt für alle“ sollte an vier Tagen Menschen jeden Alters zusammenbringen. Geplant waren Begegnungen, Spiel- und Mitmachangebote, Musik, Kurse sowie ein vielfältiges Familienprogramm mit Hüpfburg, Mitmachzirkus, Bubble Soccer, Bungee-Trampolin und weiteren Attraktionen.
Die Veranstalter bedauern die Absage sehr. Viele Ehrenamtliche, Kooperationspartner und Unterstützer hatten in den vergangenen Monaten viel Zeit und Engagement in die Vorbereitung investiert. Umso schwerer fiel die Entscheidung, die angesichts der außergewöhnlichen Wetterlage jedoch als notwendig angesehen wird.
Die Idee von „Ein Zelt für alle“ lebt jedoch weiter. Wer das Konzept von Gemeinschaft, Begegnung und gegenseitiger Unterstützung schätzt, ist herzlich eingeladen, das Sozialpastorale Zentrum (SpaZ) Gravenbruch kennenzulernen. Dort erwartet Besucherinnen und Besucher das ganze Jahr über ein vielfältiges Angebot für Kinder, Familien, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren – von kreativen und sportlichen Aktivitäten über Bildungsangebote bis hin zu offenen Treffpunkten und gemeinsamen Veranstaltungen. Das SpaZ versteht sich als Ort der Begegnung und des Miteinanders und greift damit den Gedanken auf, der auch „Ein Zelt für alle“ trägt. Weitere Informationen und das aktuelle Programm finden Interessierte unter www.spaz-gravenbruch.de.
Die Organisatoren danken allen Beteiligten für ihr Verständnis und ihre Unterstützung. Gleichzeitig appellieren sie an die Bevölkerung, die Hinweise der Behörden ernst zu nehmen, ausreichend zu trinken, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden und besonders auf Kinder, ältere Menschen und gesundheitlich gefährdete Personen zu achten.
Trotz der Enttäuschung hoffen die Verantwortlichen, dass der Gemeinschaftsgedanke, für den „Ein Zelt für alle“ steht, schon bald bei einer anderen Gelegenheit wieder gelebt werden kann. Bis dahin wünschen sie allen Bürgerinnen und Bürgern, gut und gesund durch die Hitzetage zu kommen.