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IMPULS

Impuls
Datum:
1. Sept. 2026
Von:
Sieglinde Görlich

Das Kreuz

Im September feiern wir das Fest der Kreuzerhöhung.

320 n. Chr. soll die Kaiserin Helena in Jerusalem das Kreuz Jesu gefunden haben. Ihr Sohn Konstantin gab daraufhin den Auftrag, an der Fundstelle eine Kirche zu errichten.                                                 Am 13. September 335 n. Chr. wurde dann die Auferstehungskirche (Grabeskirche) feierlich eingeweiht.

Am darauffolgenden Tag, dem 14. September 335, wurde das Kreuzesholz, das die Kaiserin Helena vor Ort gefunden hatte, feierlich „erhöht“, d.h. es wurde den Gläubigen gezeigt, damit sie diese Reliquie verehren konnten.

Für die ersten Christen war das Kreuz kein Symbol, das sie an die Wand hängten. Sie nutzten vielmehr den Fisch, denn das Kreuz war ein Zeichen der Schande. Aber seit Kaiser Konstantin ist das Kreuz das entscheidendste Zeichen der Christenheit. Es zeigt, was der Ursprung unseres Glaubens ist:

Gott liebt die Menschheit so sehr, dass er sich für sie hingibt (Joh. 3,16).

Das Kreuz steht somit für diese Liebe und Hingabe. Das sollten wir uns immer wieder aufs Neue bewusst machen. Es ist das Zeichen von Leben und Liebe, Tod und Auferstehung.

Folgende Fragen können wir uns stellen:

  • Nehmen wir noch eine Betroffenheit wahr?
  • Nehmen wir noch wahr, dass Gott in diesem Kreuz die Welt besiegt hat?
  • Nehmen wir noch wahr, dass an diesem Kreuz Gott, unsterblich von Beginn der Welt an, freiwillig starb, um die Menschen zu retten?

„Allmächtiger Gott, wir kommen zu dir als eine Pfarrei, die durch das Kreuz Christi miteinander verbunden ist und bitten dich:

  • Stärke unsere Gemeinschaft in Liebe und Vertrauen. Lass uns einander tragen, wie Christus uns trägt.
  • Führe uns zusammen, damit wir als lebendiger Leib Christi wirken. Gib uns offene Herzen für die Bedürfnisse unserer Mitmenschen.
  • Segne unsere Seelsorger und alle, die in unserer Pfarrei dienen. Gib ihnen Weisheit, Geduld und Freude in ihrem Auftrag.
  • Erwecke in uns den Geist der Einheit, damit wir gemeinsam Zeugen deiner Botschaft sind.
  • Öffne uns für die, die fern sind von dir oder verzweifeln und lass sin in unserer Mitte Heimat finden.

Durch das Kreuz Christi, unseres Herrn, der uns versammelt und eint, bitten wir um dein Erbarmen und deinen Segen. Amen.“

 

Für das „Geistliche Team“ im Pastoralraum Dreieich-Isenburg

Sieglinde Görlich