„Hast Du erkannt, wie weit die Erde ist?“ (Hiob 38,18):Ökumenischer Tag der Schöpfung – eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK)

Gottesdienste zum 25. Sonntag im Jahreskreis
- 19.09.2026, 18.00 Uhr Hl. Dreifaltigkeit, Haßloch
- 20.09.2026, 9.00 Uhr Sankt Josef, Rüsselsheim
- 20.09.2026 11.00 Uhr Sankt Georg, Rüsselsheim
Christen glauben an Gott, den Schöpfer. Den Raubbau an der Natur sehen sie mit großer Sorge. Die Schöpfung ist Gottes Werk, die Menschen sind aufgerufen, sie zu bewahren und zu erhalten, sodass auch zukünftige Generationen von ihren Ressourcen leben können. Daher ist die Bewahrung der Schöpfung seit jeher ein wichtiges Anliegen der ökumenischen Bewegung. Nur gemeinsam können nachhaltige und gerechtere Lebensweisen geschaffen werden, Lebensstile und Einstellungen eine Veränderung erfahren sowie Gottes Geschenk der Schöpfung in Dankbarkeit und Demut angenommen werden.
Nach christlichem Verständnis ist der ganze Kosmos Schöpfung Gottes. Der Mensch ist Teil dieses Kosmos und hat darin zugleich eine besondere Stellung. Menschen sind auf die sie umgebende Schöpfung einerseits angewiesen, andererseits haben sie scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten, sie zu gestalten. Immer deutlicher wird heute, dass die Grenze zur Ausbeutung der Natur dabei oft überschritten wird – zum Schaden für die Menschen und die ganze Schöpfung. Die Kirchen in Deutschland haben 2010 einen eigenen Feiertag eingeführt, den „ökumenischen Tag der Schöpfung“, um diese Thematik in Gebet und Handeln gemeinsam aufzugreifen. Dieser Band beschäftigt sich anlässlich des zehnten Jubiläums des ökumenischen Tages der Schöpfung mit Themen aus dem Spektrum „Schöpfung“ entlang der Themen des vergangenen Jahrzehnts. Es geht um Risiken und Chancen, Herausforderungen und Projekte, politische, wirtschaftliche und ethische Perspektiven - es geht um die menschliche Verantwortung. Dabei kommen Autorinnen und Autoren aus Gesellschaft und Politik und aus verschiedenen Kirchen zu Wort. Ein Buch mit anregenden Beiträgen, essenziell für das vielleicht wichtigste Thema unserer Zeit.