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Vier gewinnen

Unsere Gremien, Teams und Projektgruppen

Als nächster Schritt auf unserem gemeinsamen Weg folgt die Bildung einer
Pastoralraumkonferenz.
In der Pastoralraumkonferenz werden alle Gremien, Kirchorte, Berufsgruppen, Verbände usw. vertreten sein, wobei etwas mehr als die Hälfte Ehrenamtliche sein werden.
Die Pastoralraumkonferenz wird etwa 2 bis 4 mal im Jahr tagen. Eine wesentliche Aufgabe der Pastoralraumkonferenz ist die Beauftragung von Teams und Projektgruppen aus Haupt- und Ehrenamtlichen aller Gemeinden und Kirchorte. Dabei sind mindestens folgende Gruppen vorgesehen:
  • Steuerungsgruppe
  • Geistliches Team
  • Team Öffentlichkeitsarbeit
  • Projektgruppe Gottesdienste
  • Projektgruppe Katechese
  • Projektgruppe Sozialpastoral
  • Projektgruppe Verwaltung
  • Projektgruppe Vermögen
  • Projektgruppe Gebäude
Die Steuerungsgruppe, das Geistliche Team und das Team Öffentlichkeitsarbeit sind übergeordnete Teams.
Die Projektgruppen bekommen konkrete Aufträge, entwickeln Konzepte und Vorschläge für ihre Bereiche und legen diese der Pastoralraumkonferenz zur Beratung und Entscheidung vor. Jeder und jede ist eingeladen, in den Gruppen mitzuwirken, dafür ist es nicht erforderlich Mitglied der Pastoralraumkonferenz zu sein. Auf diese Weise kann sich jeder bei dem Thema einbringen, für das er brennt. 

Unsere Gremien

Pastoralraumkonferenz als Zentrum

Die Pastoralraumkonferenz ist das umfassendste Beratungs- und Beteiligungsgremium im Pastoralraum. Sie bereitet die Gründung der neuen Pfarrei vor, berät die Entwicklung des Pastoralkonzeptes und fördert die Vernetzung innerhalb des Pastoralraums. Die Pastoralraumkonferenz beauftragt Projektgruppen und Teams zu unterschiedlichen Themenbereichen.

Mitglieder der Pastoralraumkonferenz sind Vertreter der Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte der Gemeinden, Jugendvertreter, Vertreter der Kirchorte wie KiTas und Schulen, Caritas, Verbände, die Priester, Diakone, Gemeindereferentinnen und weitere kirchliche Mitarbeiter. Etwas mehr als die Hälfte der Mitglieder sind Ehrenamtliche.

Der Jugendrat schafft Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten und vertritt die Interessen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Pastoralraum. Er wurde als erstes Gremium des Pastoralraums am 12. Juli 2022 konstituiert.

Bis zu vier Jugendliche und junge Erwachsene können sich pro Gemeinde beteiligen. Alle Mitglieder des Jugendrats sind auch teilnahme- und stimmberechtigt in der Pastoralraumkonferenz, so dass mit bis zu 16 Vertretern und Vertreterinnen eine starke Rückbindung an die Jugenden der Gemeinden und die Jugendverbände gewährleistet ist. 

Die gewählten Pfarrgemeinderäte (kurz PGR) der Gemeinden Hechtsheim und Ebersheim sowie der Gesamt-Pfarrgemeinderat der Gemeinden Laubenheim und Weisenau bleiben in der Phase II des Pastoralen Weges weiterhin bestehen. Jede Pfarrei kann bis zu drei Vertreterinnen und Vertreter der PGRs in die Pastoralraumkonferenz senden, so dass zwölf Ehrenamtliche die Interessen der Pfarrgemeinden auf Pastoralraumebene vertreten.

 

Die Kirchenverwaltungsräte (kurz KVR) vertreten die einzelnen Kirchengemeinden rechtlich und verwalten das Vermögen der Gemeinden. Die einzelnen KVRs bleiben währen der Phase II des Pastoralen Weges bestehen. Jeder Kirchenverwaltungsrat kann zwei Vetreter bzw. Vertreterinnen in die Pastoralraumkonferenz senden. Insbesondere in den Projektgruppen Vermögen, Verwaltung und Gebäude ist eine starke Beteiligung der Kirchenverwaltungsräte vorgesehen.

 

Teams

Die Vielfalt und die Komplexität der Gruppen und Themen im Pastoralraum erfordern eine gute operative Steuerung des Gesamtprozesses. Dazu setzt die Pastoralraumkonferenz eine Steuerungsgruppe ein. Die Leitung der Steuerungsgruppe liegt beim Leiter des Pastoralraums Pfarrer Tobias Geeb. Insgesamt umfasst die Steuerungsgruppe sechs bis neun Mitglieder, davon mindestens zwei Ehrenamtliche (ein PGR und ein KVR). Die Wahl erfolgt im Herbst 2022.

Der Pastorale Weg ist ein geistlicher Prozess der Entwicklung und Erneuerung der Kirche im Bistum Mainz. Ein geistlicher Prozess kann sich nur in der lebendigen Beziehung zwischen Gott und den Menschen entwickeln. Die spirituelle Dimension darf nicht als "fromme Soße" wirken, sie muss als Grunddimension den Gesamtprozess in allen Aufgaben und Entscheidungen prägen. Das Geistliche Team übernimmt aktiv die Anwaltschaft dafür. Es soll aus vier bis acht Personen bestehen, wobei auf eine gute Mischung bezüglich Alter, Geschlecht, und lokaler Beheimatung geachtet werden soll. Die Wahl erfolgt im Herbst 2022.

Für das Gelingen des Pastoralen Weges hin zu einem lebendigen Netzwerk von Gemeinden und Kirchorten ist eine gute interne und externe Kommunikation notwendig. Das Team Öffentlichkeitsarbeit unterstützt den Informations- und Kommunikationsfluss im Pastoral- und Sozialraum. Glaubwürdigkeit, Transparenz und Wahrhaftigkeit müssen die Öffentlichkeitsarbeit bestimmen, die immer auch Beziehungsarbeit ist. Das Team wird im Herbst 2022 gewählt und sollte Vertreterinnen und Vertreter aller Gemeinden und Kirchorte umfassen, die eine entsprechende Profession für die Öffentlichkeitsarbeit mitbringen, vielleicht auch bereits in den Redaktionen der Gemeindebriefe und Internetseiten der Gemeinden mitwirken. 

Projektgruppen

Die Projektgruppe Gottesdienste hat die Aufgabe, das gesamte gottesdienstliche Leben im Pastoralraum zu erheben und weiterzuenetwickeln. Dabei geht es nicht um die rein pragmatische Anpassung der Messzeiten, sondern um die Vielgestaltigkeit und Vielfältigkeit des gottesdienstlichen Feierns. Ein Gesamtblick und Perspektivenwechsel ermöglicht die (Wieder-)Entdeckung und Wertschätzung von verschiedenen Gottesdienstformen, aus der eine neue Gottesdienstkultur und die Förderung des lebendigen Taufbewusstseins entstehen können. In der Projektgruppe sollen unter anderem die unterschiedlichen liturgischen Dienste vertreten sein, Haupt- und Ehrenamtliche sowie Mitglieder der bestehenden Liturgieausschüsse. Die Wahl erfolgt im Herbst 2022. 

Menschen leben nicht alleine: sie leben in Familien, Nachbarschaften, Quartieren, Dörfern und Städten. Eine Pastoral, die gemeinsam mit Menschen in Höhen und Tiefen unterwegs ist und sie besonders in schwierigen Lebenssituationen stärken will, setzt am Alltag und an den sozialen Beziehungen vor Ort an. Der Auftrag der Projektgruppe Sozialpastoral besteht darin, zu erfassen, was bereits an karitativ-diakonischen Elementen im Pastoralraum lebendig ist und daraus weiterzuentwickeln, wie der Dienst der tätigen Nächstenliebe in der neuen Pfarrei gelebt werden kann. Unter den bis zu 15 Mitgliedern der Projektgruppe sollten Engagierte beispielsweise in Besuchsdiensten, Krankenkommunion, Seniorennachmittagen, Flüchtlingshilfe, Trauerbegleitung, Brotkorb oder Caritas sein. Auch Mitarbeitende aus Verbänden wie der KAB oder Kirchorten wie der KÖBs können in dieser Projektgruppe wertvolle Arbeit leisten. Die Wahl der Projektgruppe erfolgt voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2023. 

Die Projektgruppe Katechese entwickelt ein Konzept, wie die Katechese als Angebot an Menschen aller Altersgruppen und Lebenslagen zukünftig gestaltet und umgesetzt werden soll. Im Zentrum der Katechese steht immer die lebendige Begegnung mit Jesus Christus. Hierfür braucht es Erlebnis- und Erfahrungsräume. Während früher die Glaubensweitergabe von Generation zu Generation erfolgte, ist heute eine kontinuierliche religiöse Sozialisation in den Familien, im Religionsunterricht und in der Gemeinde kaum noch möglich. Die Katechese darf sich daher nicht auf die Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung beschränken, vielmehr wird die Erwachsenenkatechese an Bedeutung zunehmen. In der Projektgruppe Katechese sollten ehrenamtliche Katechetinnen und Katecheten aus verschiedenen Bereichen genauso vertreten sein wie Vertreterinnen und Vertreter der Zielgruppen. Auch mögliche Kooperationspartner wie KiTas, Schulen, Caritas und andere Kirchorte sollten beteiligt werden. Die Wahl der Projektgruppe Katechese erfolgt voraussichtlich zum Jahresbeginn 2023.

Die Pfarreiverwaltung wird im Pastoralraum neu geordnet, um zukunftsfähige Strukturen zu schaffen und Abläufe effizienter zu gestalten.

Die Aufgabe der Projektgruppe Verwaltung besteht darin, eine Gesamtorganisation zu schaffen mit neuer Verwaltungssoftware, abgestimmter Finanzverwaltung, gemeinsamer Datenablage in einem zentralen Pfarrbüro sowie Kontaktstellen in den Gemeinden. In der zweiten Hälfte der Phase II des Pastoralen Weges wird eine hauptamtliche Verwaltungsleitung integriert werden.

Mitglieder der Projektgruppe Verwaltung werden in erster Linie Vertreter und Vertreterinnen der Kirchenverwaltungsräte, der Pfarrsekretärinnen, der Mitarbeitervertretung sowie weitere Personen mit Fach- oder Prozesskenntnis sein. Die Wahl der Gruppe wird im Herbst 2022 erfolgen.

 

Die Projektgruppe Vermögen hat die Aufgabe, die Vermögensteile der bisherigen Kirchengemeinden zusammenzuführen und im Sinne der Pastoral innerhalb der neuen Strukturen zielorientiert einzuplanen. Dabei sind die Bedarfe und Wünsche der einzelnen Gemeinden zu berücksichtigen. Die Struktur eines neuen Wirtschaftsplanes zu gestalten, wird eine wesentliche Aufgabe sein. Ziel ist ein hoher Interessensausgleich, aber auch die Entwicklung von Perspektiven für die neue Pfarrei in ökonomischer Hinsicht. 

Die Mitglieder dieser Projektgruppe sind festgelegt: neben dem Leiter des Pastoralraums Pfarrer Tobias Geeb, der Koordinatorin Saskia Kuschetzki und später der Verwaltungsleitung sind jeweils zwei bis drei Mitglieder der vier Kirchenverwaltungsräte zu benennen. Die Mitwirkung weiterer Personen ist bei dieser Projektgruppe nicht vorgesehen. Die Projektgruppe wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2023 gebildet.

Die Projektgruppe Gebäude hat die Aufgabe, ein Konzept zu entwickeln, wie der Gebäudebestand an die tatsächlichen Bedarfe und wirtschaftlichen Möglichkeiten angepasst werden kann. Dabei muss das Gebäudeenergiegesetz und die Verpflichtung des Bistums zur Klimaneutralität berücksichtigt werden. Es darf allerdings nicht vergessen werden, dass die Gebäude - insbesondere die Kirchen - ein wertvoller Schatz sind und für viele Christen ein wichtiges Stück Heimat darstellen. 

In der Projektgruppe Gebäude werden fachkundige Personen benötigt, unter anderem aus den Kirchenverwaltungsräten. Daneben sollen Interessensgruppe wie der Jugendrat repräsentiert sein. Die Wahl der Projektgruppe erfolgt im Herbst 2022.