Impuls zum DREIFALTIGKEITSSONNTAG
In der Glaube und Leben (Katholisches Magazin für das Bistum Mainz) Ausgabe Nummer 11 I 24. Mai 2026 schreibt Susanne Haverkamp auf den Seiten 50/51
zum Thema DREIFALTIGKEIT. Vielfach zitiert sie dabei Papst Franziskus.
Einige Passagen habe ich für Sie als Impuls ausgewählt:
(…) >> „Das Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit ist keine theologische Übung,
sondern eine Revolution in unserem Denken."
Denn Gott lebe uns vor, wie wir leben sollen - nicht einsam, sondern gemeinsam: „Gott, in dem jede Person - Vater, Sohn und Geist - in ständiger Beziehung zur anderen und nicht für sich selbst lebt, fordert uns auf, mit den anderen und für
die anderen zu leben."
Tatsächlich ist das christliche Gottesbild einzigartig: ein Gott, der in sich
Gemeinschaft ist. Während Judentum und Islam betonen, dass Gott Einer ist,
in sich ruhend und sich selbst genügend, glauben Christen an einen Gott der Beziehung, des Gesprächs - und das schon in Gott selbst.
Das ist eine Revolution.
Im Denken, wie Franziskus sagte, aber auch im Handeln:
„Die Dreifaltigkeit lehrt uns, dass wir niemals ohne den anderen sein können.
Wir sind nicht Inseln, wir sind in Beziehung geschaffen, um zu leben."
Und das auf allen Ebenen, die das Leben so ausmachen,
im Kleinen wie im Großen.<<
Gerne empfehle ich Ihnen den gesamten Artikel. Ich habe eine Kopie in der
St. Bonifatius Kirche ausgehängt.
Ich lade Sie ein, in sich hineinzuspüren, welche Beziehungen Ihr Leben prägen und tragen!
Wenn Sie sich oder andere mit dem Kreuzzeichen segnen, bekennen Sie sich zu Gott, der - in Liebe verbunden - Liebe und Leben schenkt …
Einen gesegneten DREIFALTIGKEITSSONNTAG!
Liebe Grüße
Edith Wanka