34. Mittwochskonzert

Termin: Mittwoch, 03.07.19 - 19:30

Konzertorganist Martin Setchell aus Christchurch/Neuseeland spielt auf der Eule-Orgel und der Hopkins-of-York-Orgel.

Programm

Der internationale Konzertorganist Martin Setchell wird ein abwechslungsreiches Programm auf beiden Orgeln, der Eule-Orgel und der Hopkins-of-York-Orgel spielen.

Auf der Eule-Orgel spielt er Musik von Bach, Albinoni und Marco Enrico Bossi, sowie „Celebration“ ein neues Werk, das für Martin Setchell geschrieben wurde von MONS LEIDVIN TAKLE zur Wiedereröffnung der Orgel in der Town-Hall von Christchurch, New Zeland

Als Kontrast hat er englische Musik aus den frühen 1900ern gewählt, (als die Hopkins Orgel in York gebaut wurde), die er auf der Hopkins-of-York-Orgel spielen wird.

Eule Orgel:

Oliphant Chuckerbutty (1884-1960)

                                                          Paean ( A song of Triumph) Fanfare                                                     

 

J.S.Bach (1685-1750) arr. Setchell                             

                                                           Sinfonia from Cantata 29 Wir danken dir, Gott

 

Tomaso Albinoni (1671-1751) arr. Remo Giazotto (1910-1998)                                

                                                           Adagio in G minor                  

 

Noel Goemanne (1926-2010)                         

                                                           El dia de fiesta (Day of Celebration)    

 

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Hopkins Orgel; An English Interlude

Samuel Wesley  (1766-1837)

                                                           Air and Gavotte

 

Frank Bridge (1879-1941)                  Adagio in E major

 

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Eule Orgel:

Siegfried Karg-Elert (1877-1933)

                                                           Victory Song of Israel alla Handel (from Portraits Op 101)

                                                           

Marco Enrico Bossi (1861-1925)                               

                                                           Scherzo in G minor  Op. 49, No 2                   

 

Mons Leidvin Takle (b. 1942)

                                                           The Heart of Peace

                                                           Celebration

CD'S von Martin Setchell und Orgel Anekdoten von Jenny Setchell

Martin’s CD aufgenommen an der Rieger Orgel der TownHall von Christchurch und der Rodgers Digitalorgel in der Transitional Cathedral Christchurch , sowie auch Jenny Setchell’s sehr gut verkauftes Buch mit Orgel Anekdoten “Organ-isms” und ihre letzte Veröffentlichung „Organs & Organists: Their Inside Stories können Sie am Ende des Konzerts vor dem Hauptportal erwerben.

Die Komponisten

MONS LEIDVIN TAKLE (geb. 14. Nov. 1942) ist ein norwegischer Organist, Pianist und Komponist,.

Er besuchte das Konservatorium in Stavanger und Oslo. Außerdem studierte er in Schweden und USA. Er machte Konzertreisen durch Nordeuropa und USA.

Im Laufe der Jahre hat er zu einer Reihe von Aufnahmen beigetragen. Er hat als Organisator, Produzent und Begleiter für Lynor gearbeitet, wo er auch eine Reihe von EP / LP-Discs und -Kassetten herausgebracht hat.

Der weltberühmte Organist Christopher Herrick hat Takles Kompositionen "Bluestoccata" und "Celebrity Music" auf seinen Aufnahmen in die Organ Fireworks-Reihe aufgenommen. Mons Leidvin Takles Orgelmusik wird jetzt sowohl in Europa als auch in den USA und in Asien gespielt.

 

Tomaso Giovanni Albinoni (*8. Juni 1671 in Venedig; † 17. Januar1751 ebenda) war ein italienischer Komponist und Violinist des Barock.

1694 trat er erstmals als Komponist an die Öffentlichkeit, und zwar sowohl mit einer Oper (Zenobia, regina de Palmireni) als auch mit einer Sammlung von Instrumentalwerken (12 Suonate a tre op. 1). Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte Albinoni im Jahre 1722. Nach der Veröffentlichung seiner bis dahin ambitioniertesten Konzertsammlung, der 12 Concerti a cinque op. 9, die dem Kurfürsten Maximilian II. Emanuel von Bayern gewidmet waren, erhielt er zwei Kompositionsaufträge aus München.

Die Schwerpunkte von Albinonis kompositorischem Schaffen liegen in den Bereichen Oper, Kantate und Instrumentalmusik. Auf geistlichem Gebiet sind nur eine frühe Messe für drei unbegleitete Männerstimmen (vor 1694) und die Titel zweier Oratorien überliefert.

 

Marco Enrico Bossi (* 25. April 1861 in Salò; † 20. Februar 1925) war ein italienischer Organist, Komponist und Pädagoge.

Er entstammte einer italienischen Musikerfamilie; sein Vater Pietro war Organist am Dom in Salò. Seine musikalische Ausbildung erhielt Bossi am Liceo Musicale in Bologna und am Mailänder Konservatorium, wo Francesco Sangalli (Klavier), Amilcare Ponchielli (Komposition), Carlo Boniforti (Musiktheorie) und Polibio Fumagalli (Orgel) zu seinen Lehrern zählten.

1881 wurde er zum Chorleiter und Organisten am Dom zu Como ernannt. Neun Jahre später wurde er Professor für Orgel und Harmonielehre am Konservatorium von Neapel. Darüber hinaus arbeitete er als Direktor an Konservatorien in Venedig (1895–1901), Bologna (1902–1911) und Rom (1916–1923). Auf seinen zahlreichen internationalen Konzertreisen kam er mit den bedeutendsten Organisten seiner Zeit in Kontakt. Stellvertretend seien hier César Franck, Marcel Dupré, Alexandre Guilmant, Joseph Bonnet, Camille Saint-Saëns, Charles Courboin und Karl Straube genannt.

Bossi starb 1925 auf der Rückfahrt von einer Konzertreise nach New York und Philadelphia auf hoher See.

Marco Enrico Bossis kompositorisches Schaffen umfasst mehr als 150 Werke verschiedener Gattungen (Fünf Opern, Oratorien, Chormusik, Orchesterwerke, Kammermusik, Klavier- und Orgelwerke). Der Großteil seiner Kompositionen ist bis heute wenig bekannt, mit Ausnahme einer Reihe von Orgelwerken.

J.S. Bach, geb. 1685 in Eisenach, gest. 1750 in Leipzig, war ein deutscher Komponist, Kantor sowie Orgel- und Cembalovirtuose des Barocks. In seiner Hauptschaffensperiode war er Thomaskantor zu Leipzig.

Zu Lebzeiten wurde Bach als Virtuose, Organist und Orgelinspektor hoch geschätzt, allerdings waren seine Kompositionen nur einem relativ kleinen Kreis von Musikkennern bekannt. Nach Bachs Tod gerieten seine Werke jahrzehntelang in Vergessenheit und wurden kaum noch öffentlich aufgeführt. Nachdem die Komponisten der Wiener Klassik sich mit Teilen von Bachs Werk auseinandergesetzt hatten, begann mit der Wiederaufführung der Matthäus-Passion unter Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahre 1829 die Bach-Renaissance in der breiten Öffentlichkeit. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gehören seine Werke weltweit zum festen Repertoire der klassischen Musik.

Martin Setchell - International Concert Organist

Martin Setchell, Konzertorganist
Martin Setchell, Konzertorganist

Martin Setchell ist ein internationaler Konzertorganist, dessen Anliegen es ist, mit unterhaltsamer Orgelmusik eine möglichst große Zuhörerschaft anzusprechen. Er wurde in England geboren, wo er auch seine musikalische Ausbildung erhielt. Es folgten weitere Studien bei den bekannten Organisten Pierre Cochereau, Marie-Claire Alain, Piet Kee und Peter Hurford.

Martin Setchell lebt in Neuseeland. Er ist Kurator der Rieger-Orgel in der Town Hall  Konzerthalle in Christchurch und wirkt als Musikprofessor und Universitätsorganist an der University of Canterbury in Christchurch.

Weltweite Konzertreisen führten ihn mehrfach nach Europa, in die USA, nach Kanada und Australien sowie nach Singapore, Hongkong, China und Japan.

Seine CD-Einspielungen umfassen u.a. die Titel A Taste of Shropshire, (Quantum) aufgenommen in der Pfarrkirche von Ludlow (England), die außerordentlich erfolgreiche CD-Reihe Bonbons for Organ sowie Pink and White, eine CD mit neuseeländischer Orgelmusik (Atoll) und No. VII in der Reihe Great Australasian Organs  (Priory, England). Seine neueste CD-Einspielung ist an der Rodgers Digital Orgel in dem sogenannaten 'Cardboard Cathedral' Christchurch aufgenommen.

Martin Setchells Orgelaufnahmen werden häufig gespielt in regelmässigen Rundfunksendungen des BBC, The Organist Entertains (England), Pipe Dreams (USA) sowie in den Konzertprogrammen von Radio New Zealand.

Er hat Werke von Fauré, Bizet und Sousa für Orgel bearbeitet (veröffentlicht bei Kevin Mayhew Music) und Orgelalben mit Musik von  Bach, Saint Saëns und Purcell herausgegeben (Oxford University Press). Sein komischer Hochzeitmarsch Extraordinaire ist bei Butz Verlag neu erschienen.

Die Stadt Christchurch ehrte Martin Setchell 2008 mit einem Civic Award für seine Beiträge zum Musikleben der Stadt, besonders für seine Verdienste um die Town Hall-Orgel und die dortigen Konzerte.

Website: www.organist.co.nz

Bitte um Spende

Der Eintritt ist bei unseren Mittwochskonzerten frei. Wir bitten am Ende um eine großzügige Spende zur Finanzierung der Konzertreihe und unserer Orgel (s.auch Spendenstand).