Ostern entgegen – ernsthaft?
Liebe Gemeinde,
mit dem Aschermittwoch treten wir ein in die vierzigtägige Fastenzeit, die uns als Österliche Bußzeit auf das Fest der Feste, die Karwoche und Ostern vorbereiten soll. Manche von uns gehen da mit konkreten Vorsätzen hinein, auf was sie verzichten wollen; „Sieben Wochen ohne“, und wo und wie sie mehr Zeit haben für Gebet, Glaube, Gott.
Es war ein Erlebnis der letzten Wochen, das ich Ihnen gern als Impuls mitgeben möchte. Irritiert waren einige Gläubige, und haben diesbezüglich noch nachgefragt, als wir Mitte Februar den Sonntagsgottesdienst mit „Christ ist erstanden“ begonnen haben. Singen wir dann Ostern „Stille Nacht“ und „O du fröhliche“, waren Nachfragen. Aber damit war genau der Zweck erfüllt, nicht nur der Lesung dieses Sonntags zu entsprechen, sondern uns der Frage zu stellen, ob und welche Bedeutung von Ostern, die Auferstehung Christi und unser Leben, für uns haben.
„Wär Er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen“ geht der Text weiter. Leben wir auf dieser Grundlage, dem Grund dafür, Pilger der Hoffnung zu sein? Oder lässt Ostern doch letztlich alles beim Alten?
„Wahrhaft umsonst wären wir geboren“ -so stimmt uns das Exsultet der Osternacht in die heiligen Mysterien ein.
In der Fastenzeit bereiten wir uns auf Ostern vor; gehen Ostern entgegen.
Lassen wir uns doch neu darauf ein, uns konkret anzufragen und infrage stellen zu lassen, welche Bedeutung Ostern, die Auferstehung Christi, an der wir in der Taufe Anteil haben, konkret für mich und mein Leben, auch meine Lebens-Perspektive haben.
Nur so können wir wirklich auf Ostern zu, Ostern entgegengehen, nicht als Fest von Hasen und Eiern, sondern dem Grund unseres Glaubens – nicht nur an einem Tag im Jahr; wie es Paulus sagt: Nun aber IST Christus von den Toten auferweckt, als Erster der Entschlafenen.
Ich wünsche uns allen eine gnadenreiche Vorbereitungszeit daraufhin, im Heiligen Jahr als "Pilger der Hoffnung".
Ihr Pfarrer St. Fillauer
„Ist einer krank bei Euch – dann ruf er den Priester“ – so ähnlich steht es im Jakobusbrief.
Ich möchte dieses Wort an Sie alle weitergeben: Wenn Sie einen Besuch, besonders auch zu Krankenkommunion und/oder Krankensalbung wünschen, melden Sie sich bitte im Pfarramt. Von dort aus können wir gern einen Termin ausmachen – bzw. wir nehmen Sie in unsere Kranken-Kartei auf.