Schmuckband Kreuzgang

Motivation

k-Pfr-Fillauer (c) eigene Aufnahme

Liebe Gemeinde,

auf einem Pfingst-Messgewand, das vor vielen Jahren in einer meiner Kaplans-Gemeinden gestaltet wurde, sieht man vorne das Heilig-Geist-Fenster von St. Peter in Rom. Auf der Rückseite, nach Kirchenfenstern als Vorlage gefertigt, sind links und rechts die Apostelfürsten Petrus und Paulus, und in der Mitte, ganz erdnah, unter sieben Flammen, die Gottesmutter Maria dargestellt. Auf manchen Pfingst-Ikonen sieht man es ähnlich, nach dem Bericht der Bibel, dass Maria im Kreis der Apostel war zwischen Himmelfahrt und Pfingsten und in der betenden Erwartung des Heiligen Geistes, durch dessen Herabkunft die verängstigte Jüngerschar zur Kirche wurde.

Sicherlich nicht diese Bilder, aber diesen Gedanken hatte der Papst im Sinn, als er 2018 ein neues Festgeheimnis in den Kirchenkalender einfügte mit dem Titel „Maria, Mutter der Kirche“ und es auf den Pfingstmontag positionierte. Damit wollte er jenen Terminus des letzte Konzils der Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit neu ins Bewusstsein rufen und ihren, unseren Blick auf Maria lenken, damit wir im Umgang mit dem Heiligen Geist ihrem Vorbild folgen können und sollen. Maria hat nicht viele Worte gemacht, sie hat ihre Fragen formuliert und ausgesprochen, und dann dem Engel ihr FIAT – ihr JA-Wort gegeben, das freilich ihre Lebens-Pläne durchkreuzte, aber Heilsgeschichte werden ließ.

Vom Petersplatz aus auf der rechten Seite ist ein Mosaik angebracht, das genau daran erinnert (mit dem Wappen von Johannes Paulus II.).

Der Monat Mai lädt uns zu dieser Betrachtung ein, aber besonders auch, dem Wirken des Geistes nach dem Vorbild der Gottesmutter im eigenen Leben zu folgen. Dazu wünsche ich uns allen marianische Gesinnung, Begeisterung und Gottes Segen!

Ihr Pfarrer St. Fillauer

b.w.

 

 

Krankenkommunion und -Besuch

Ist einer krank bei Euch – dann ruf er den Priester“ – so ähnlich steht es im Jakobusbrief.

Ich möchte dieses Wort an Sie alle weitergeben: Wenn Sie einen Besuch, besonders auch zu Krankenkommunion und/oder Krankensalbung wünschen, melden Sie sich bitte im Pfarramt. Von dort aus können wir gern einen Termin ausmachen – bzw. wir nehmen Sie in unsere Kranken-Kartei auf.