Firmvorbereitung 2026:Erst beten, dann klettern


Und genau deshalb passt er so gut zu diesem besonderen Himmelfahrtsgottesdienst, zu dem sich unsere Firmbewerberinnen und -bewerber in der Offenbacher Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins (DAV) versammelt haben.
Zu Beginn hören die Jugendlichen die Lesung aus der Apostelgeschichte (Apg 1,1–11), wie sie auch in den regulären Gottesdiensten verkündet wurde. Darin verspricht Jesus seinen Jüngern vor seiner Himmelfahrt den Heiligen Geist – als Kraft, die Mut schenkt, Vertrauen stärkt und sie befähigt, die Frohe Botschaft weiterzutragen. „So verstanden ist die Lesung eine echte Mut-mach-Geschichte – für die Jünger damals und für uns heute“, sagt Sven Herget, der den Gottesdienst mit den rund 30 Jugendlichen feiert. „Mutig Dinge zu wagen und sich etwas zuzutrauen, weil man weiß, dass Gott bei uns ist.“
Als Symbol für diese vertrauensvolle Verbindung zwischen Gott und uns, aber auch untereinander, dient das Kletterseil. „Es ist so etwas wie unsere Lebensversicherung“, erklärt Herget. „So etwas brauchen wir nicht nur beim Klettern, sondern auch im Alltag: Menschen, die uns halten, wenn es turbulent wird. Und auch der Glaube kann so ein Halt sein.“
Nach dem Gottesdienst ist dann der Mut der Jugendlichen selbst gefragt. Nach einer Einweisung durch das Trainerteam des DAV geht es in Dreiergruppen an die Wand: Eine Person klettert, zwei sichern. Schon nach wenigen Minuten hängen die ersten in luftiger Höhe. Für viele ist es das erste Mal an einer Kletterwand – erst vorsichtig, dann zunehmend mit Freude, Ehrgeiz und viel Motivation.
Zwischen den Wänden entsteht eine besondere Atmosphäre: Vertrauen, Teamgeist und die Erfahrung, dass man mit Unterstützung weiterkommt, als man denkt. So wird die Kletterhalle an diesem Himmelfahrtstag zu einem Ort, an dem Glaube, Mut und Gemeinschaft sichtbar und spürbar werden.