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Segen, Sonne, Sommerferien :Ökumenischer Gottesdienst im Wetterpark

Wetterpark_Reisesegen_02_2026
Passend zum Sommeranfang am 21. Juni heizte die Sonne richtig ein, sorgte für heiße Temperaturen und hochsommerliche Atmosphäre. Über 30 Grad zeigte das Thermometer. Da passte auch der Ort im Wetterpark auf dem Buchhügel, an dem der ökumenische Gottesdienst traditionell stattfindet: die Station „Sonne“. Doch pünktlich zum Beginn meinte es das Wetter gut mit den Besucherinnen und Besuchern: Die Sonne schob sich hinter eine Wolkendecke, die Bäume spendeten Schatten und ein leichter Wind sorgte für angenehme Abkühlung.
Datum:
21. Juni 2026
Von:
Dr. Sven Herget
Wetterpark_Reisesegen_01_2026

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand Psalm 121 – ein altes Wallfahrtslied, das Menschen auf ihren Reisen Mut machen sollte. Anders als heute waren die oft unsicher, teils gefährlich. Damals wusste niemand, was oder wer hinter der nächsten Wegbiegung wartete. Umso tröstlicher die Zusage: „Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat. Der Herr behütet dich vor allem Bösen, er behütet dein Leben“ (Ps 121,1b–2;7). Pfarrer Bert Petzoldt von der evangelischen Markus-Gemeinde erinnerte in seiner Predigt daran, dass dieser Zuspruch nicht nur für Reisende gilt: „Der Psalm ist eigentlich ein langer Reisesegen – für unser ganzes Leben.“

Mit einem Augenzwinkern griff er auch die Flugzeuge auf, die regelmäßig im Landeanflug über den Wetterpark zogen: „Auch sie erinnern uns daran, dass für viele der Urlaub bald beginnt.“

Da in den kommenden Tagen viele in die Ferien starten, spendeten Pfarrvikar Felix Edomobi und Pfarrer Petzoldt am Ende des Gottesdienstes jedem und jeder einen persönlichen Reisesegen.

Für die musikalische Gestaltung sorgte die Band „kreuzTon“, die die Teilnehmenden mit ihren Liedern begeistert zum Mitsingen einlud. Der Gottesdienst im Wetterpark hat eine lange Tradition. Eingeladen hatten die evangelische Kirchengemeinde Bieber, die Markus-Gemeinde und die Lukas- und Matthäus-Gemeinde sowie die katholischen Gemeinden Hl. Dreifaltigkeit und St. Nikolaus.