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St. Konrad:Patrozinium in St. Konrad: Vergebung macht das Herz frei

Eucharistie in St. Konrad
Am Sonntag, 13. September 2026, feierte die Gemeinde St. Konrad ihr Patrozinium mit einem festlichen Gottesdienst. Im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Paschal Chiekezi stand eine Botschaft, die leicht ausgesprochen, aber im Alltag oft schwer gelebt ist: Vergebung.
Datum:
13. Sept. 2026
Von:
Manfred Bräuner

Ausgehend von den Lesungen aus Jesus Sirach, Psalm 103 und dem Matthäusevangelium erinnerte Pfarrer Chiekezi daran, dass Gottes Barmherzigkeit und unsere Bereitschaft zu vergeben eng miteinander verbunden sind. Vergebung bedeute dabei nicht, erlittenes Unrecht gutzuheißen oder einfach zu vergessen. Vielmehr gehe es darum, Hass, Groll und Verletzungen nicht dauerhaft Macht über das eigene Leben zu geben.

Besonders eindrücklich war der Gedanke, dass Unversöhnlichkeit wie eine Last sein kann, die man selbst weiterträgt. Vergebung dagegen kann einen Weg zu innerer Freiheit, Frieden und neuer Freude öffnen. Auch bei tiefen Verletzungen dürfen Menschen darauf vertrauen, dass Gott ihnen die Kraft schenkt, Schritt für Schritt loszulassen.

„Der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte.“
Psalm 103

Zum Abschluss betete die Gemeinde gemeinsam um die Kraft zur Vergebung und Versöhnung – darum, vergangene Verletzungen nicht das letzte Wort haben zu lassen.

Umtrunk in St. Konrad

Nach dem Gottesdienst blieb noch Zeit zur Begegnung. Bei einem kleinen Umtrunk kamen die Gottesdienstbesucher miteinander ins Gespräch und ließen das Patrozinium in gemeinschaftlicher Atmosphäre ausklingen.

So wurde das Patrozinium von St. Konrad zu einem Fest, das Gottesdienst und Gemeinschaft miteinander verband – und zugleich daran erinnerte: Vergebung verändert nicht die Vergangenheit, aber sie kann der Zukunft eine neue Richtung geben.