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Heilig Kreuz:Wenn aus wenig viel wird – gemeinsam feiern in Heilig Kreuz

Brotvermehrung
Teilen, Gemeinschaft und die Erfahrung, dass aus wenig viel werden kann – diese Gedanken prägten die Wort-Gottes-Feier am Samstag, 1. August, in Heilig Kreuz. Geleitet wurde sie vom Gottesdienstbeauftragten Martin Ricker.
Datum:
1. Aug. 2026
Von:
Manfred Bräuner

Im Mittelpunkt standen die Brotvermehrung und das Teilen. In seiner Auslegung griff Martin Ricker besonders die zwölf Körbe auf, die am Ende gefüllt übrigblieben. Die Zahl Zwölf erinnert an die zwölf Stämme Israels und an die zwölf Apostel – und damit an die Gemeinschaft des Volkes Gottes, die sich durch die Zeiten fortsetzt.

Die Botschaft lässt sich unmittelbar auf unser Gemeindeleben übertragen: Wenn Menschen bereit sind zu teilen, kann aus wenig viel werden. Dabei geht es nicht nur um Brot. Menschen teilen ihre Zeit, ihre Fähigkeiten, ihren Glauben und ihre Freude. Viele bringen etwas von sich ein – und daraus entsteht Gemeinschaft.

Genau das war an diesem Abend in Heilig Kreuz zu spüren. Viele Menschen wirkten an der Feier mit. Besonders schön war, dass auch eine junge Messdienerin nach längerer Pause wieder dabei war und dabei Unterstützung und Begleitung erhielt.

Martin Ricker dankte am Ende allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten. Ein besonders persönlicher Dank galt seiner Frau Heike für ihre Unterstützung. Mit einem Witz, der noch einmal auf die Brotvermehrung Bezug nahm, setzte er einen heiteren Schlusspunkt. Denn die Frohe Botschaft darf auch wirklich froh machen – und zum Christsein gehören ebenso Freude und gemeinsames Lachen.

Beisammensein nach dem Gottesdienst

Nach dem Gottesdienst ging das Teilen weiter. Passend dazu hatte es bereits in der ersten Lesung aus Jesaja geheißen: „Kommt und esst! Kommt und kauft ohne Geld und ohne Bezahlung Wein!“ (vgl. Jes 55,1–3). Bei einem Schoppen Äbbelwoi, einem kühlen Bier und guten Gesprächen wurde aus der Feier in der Kirche ein geselliges Beisammensein.

So bekam die Brotvermehrung an diesem Abend eine ganz praktische Bedeutung: Gemeinde lebt davon, dass viele etwas von sich geben – und gemeinsam daraus mehr wird.