Fastenaktion: „Vom Hungertuch zum Brotbeutel“

Seit Misereor den tausend Jahre alten Brauch der Hungertücher in den 1970er Jahren wieder aufgriff, sind diese zu einem festen Bestandteil der Fastenzeit geworden. Hungertücher werden in vielen Kirchen aufgehängt und regen an, über unseren Glauben und unsere Verantwortung als Christen in der Welt nachzudenken. Ihre Motive sind besonders - viel zu schade also, um sie nach der Fastenzeit in den Schrank zu räumen oder in Kellern verstauben zu lassen.
Wir haben von Misereor einen großen Karton alter, "übrig gebliebener" Hungertücher erhalten, aus denen wir neue Alltagsgegenstände genäht haben. Unter dem Motto „Vom Hungertuch zum Brotbeutel“ sind Brotbeutel und Brotkörbe, Buchhüllen, Tischsets, Brillenetuis, Taschen und vieles mehr entstanden. Jedes Stück ist ein Unikat und trägt ein Stück der besonderen Geschichte der Hungertücher weiter.
Die genähten Stücke können am Sonntag, 15. März, nach dem Familiengottesdienst gegen eine Spende mitgenommen werden.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie lokale Umwelt- und Bildungsprojekte.
Herzliche Einladung, nach dem Gottesdienst vorbeizuschauen, zu stöbern und vielleicht ein besonderes Stück für sich oder als Geschenk mitzunehmen.