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Personalveränderung:Pfarrer Alexander Vogl wechselt die Pfarrei

23.05.03_vogla
Zum 30. Juni wird Pfarrer Alexander Vogl die Pfarrei St. Christophorus, Dieburger Land verlassen und in die Pfarrei St. Bonifatius nach Gießen wechseln. Lesen Sie hier seine persönliche Mitteilung.
Datum:
15. März 2026
Von:
Mareike Böhm

Liebe Schwestern und Brüder in St. Christophorus Dieburger Land.

Was ich Ihnen jetzt sagen muss, fällt mir sehr schwer. 

Zum 30. Juni werde ich die Pfarrei St. Christophorus, Dieburger Land verlassen und in die Pfarrei St. Bonifatius nach Gießen wechseln.

Zu Beginn des Pastoralen Weges habe ich offen davon gesprochen, dass ich den Weg bis zur Pfarreigründung St. Christophorus Dieburger Land als Leitender Pfarrer begleite und danach ein Pfarrstellenwechsel ansteht.

Die Bistumsleitung hat mir die Stelle als Leiter der Pfarrei St. Bonifatius Gießen angetragen und im Laufe der letzten Wochen ist in mir die Bereitschaft gereift einem Wechsel zuzustimmen.

Die Personalveränderung wird an diesem Wochenende vom Bistum zeitgleich in Gießen bekanntgemacht. 

„Zum 1. September 2026 ernennt Bischof Peter Kohlgraf Herrn Pfarrer Alexander Vogl, derzeit noch Leiter der Pfarrei St. Christophorus Dieburger Land, zum Leiter der Pfarrei St. Bonifatius Gießen.

Leider kann ich nicht alle gleichzeitig und persönlich informieren.

Am 30. Juni endet mein Dienst als Leiter der Pfarrei St. Christophorus Dieburger Land.

Als Pfarrgemeinde und als einzelne Christin, als einzelner Christ leben wir immer auch in und durch Veränderung. Alle Veränderungen haben ihre Melancholie.

Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst. Wir müssen einem bisherigen Leben mit allem, was es ausmacht Lebewohl sagen, bevor wir in ein neues eintreten können.

Den richtigen Zeitpunkt als Pfarrer zu gehen, den gibt es nicht, alles, was unter 20 Jahren liegt, ist den allermeisten zu früh, nur was über 20 Jahren liegt, da kippt die Stimmung – da werden dann die Stimmen lauter: hoffentlich geht er bald.

Es begleiten mich die Worte, die auf meinem Schreibtisch liegen, und die ich auch schon häufiger zitiert habe: „Veränderungen sind am Anfang hart, in der Mitte chaotisch und am Ende wunderbar.

Nun liegen dreieinhalb Monate des Abschiedes, des Wechsels, des Loslassens, des Neubeginns vor uns, dabei sind wir nicht allein und alleingelassen, Gott ist mit uns auf unseren Wegen und begleitet uns mit seinem Segen. 

Ihr Alexander Vogl, ltd. Pfr.