Zum Inhalt springen

Casa do Menor

Casa_do_Menor_Brasil_Weblogo

Das Projekt

Die brasilianische Pfarrgemeinde „Sao Miguel Arcanjo", Miguel Couto/Brasilien, am Slumgürtel um Rio de Janeiro gelegen, und ihre Partnergemeinde St. Wolfgang, Dieburg und ihre Rechtsnachfolger, engagieren sich seit 1986, um die Elendssituation der Straßenkinder zu verbessern. Der dort als Pfarrer tätige Italiener Renato Chiera wollte für sie ein Zeichen der Hoffnung und christlicher Nächstenliebe setzen; er gründete den Sozialverein "Casa do Menor".

Für den im Jahre 2000 verstorbenen Pfarrer Manfred Gärtner war dieses Projekt von Anfang an ein Fixpunkt in seinem breitstrahligen sozialen Wirken. Die von ihm begründete „Brücke der Freundschaft" ist zu seinem Vermächtnis geworden, das auch nach der Fusion in der Pfarrei  St. Peter & Paul und der neuen Kirchengemeinde St. Christophorus, Dieburger Land, in seinem Sinne weiter gepflegt wird.

Der Aufbau von "Casa do Menor - Haus der Straßenkinder" begann mit dem Erwerb einer alten Villa und der anschließenden Einrichtung von diversen Werkstätten. Nach schwierigen Anfangsjahren ist „Casa do Menor" zwischenzeitlich zu einer gesellschaftlich anerkannten und mit der „Tiradentes Medaille" ausgezeichneten Sozialeinrichtung geworden, die auch den Kindern/Jugendlichen aus der Region offensteht. Für diesen Bereich wird neben einer Grundschule ein Ausbildungszentrum und ein Sport- und Kulturzentrum unterhalten. Die Arbeit geht somit heute weit über die Betreuung der aufgenommenen Straßenkinder hinaus.

Die Straßenkinder selbst erfahren dort Heimat und Geborgenheit. In der Betreuung wird jeweils durch ganzheitliche Förderung versucht, die Basis für eine positive Entwicklung ihrer Persönlichkeiten zu legen. Daneben sind ihnen Möglichkeiten zur beruflichen Qualifizierung eröffnet.

Ohne das Engagement von „Casa do Menor" hätten diese Kinder in der Gesellschaft - selbst ansatzweise - keine derartigen Perspektiven.

 

Casa do Menor

Kontakt

Wichtiger Hinweis für Spenden

Liebe Spenderin, lieber Spender,

vielleicht ist es Ihnen auch schon bei anderen Überweisungen aufgefallen, dass der seit Oktober obligatorische Empfängerabgleich bei Überweisungen sehr genau ist und manchmal ein Eigenleben führt.
Der Empfänger hat sich geändert auf Kirchengemeinde St. Christophorus, Dieburger Land, das Konto DE74 5085 2651 0129 0003 37 ist dagegen gleich geblieben.

Auch wenn Sie gewarnt werden sollten, dass der Empfänger nicht übereinstimmt, können Sie getrost trotzdem weiterklincken, wenn die IBAN übereinstimmt.
Spenden auf diese vertraute Nummer kommen nach wie vor bei den Kindern von Casa do Menor in Miguel Couto an.

Vielen Dank!

Brücke der Freundschaft - Pfarrer Manfred Gärtner Fonds

Logo Casa do Menor

Dem bestehenden Arbeitskreis „Miguel Couto/Brasilien" ist durch den Verwaltungsrat und das Bistum Mainz Gesamtvollmacht erteilt, alle Aufgaben in Zusammenhang mit dem Projekt "Casa do Menor" wahrzunehmen.

Die Vollmacht erstreckt sich insbesondere auf die Werbung/Öffentlichkeitsarbeit und die Pflege der  von Pfr. Manfred Gärtner begründeten „Brücke der Freundschaft", sowie die Entgegennahme von Spenden für das Projekt, die Verwaltung des Sondervermögens „Pfarrer Manfred Gärtner Fonds" und die Bestimmung der Verwendung der eingehenden Gelder.

Dem Verwaltungsrat ist jährlich Bericht zu erstatten und Abrechnung vorzulegen.

Im Sinne von Pfr. Manfred Gärtner konzentrieren wir unsere Hilfestellung auf den Bereich der Kinderbetreuung in Miguel Couto mit dem Ziel, jährlich etwa ein Drittel des Betriebsmittelbedarfs abzudecken. Brasilianische Stellen leisten zwar Zuschüsse für die Grundversorgung der Kinder, nicht aber für die auch aus unserer Sicht notwendige pädagogische und kulturelle Betreuung.

Als Vorsitzende der Brücke der Freundschaft ist Frau Melanie Wendt, Dieburg, für die Verwaltung und Spenderverwaltung bestellt. Die Abwicklung und die Kassenführung erfolgt durch das Pfarrbüro unter maßgeblicher Beteiligung ehrenamtlicher Helfer, was unabwendbare Auslagen, wie Porto und Bankgebühren, gering hält. Kosten für Besuche des Projektes werden von den Beteiligten jeweils privat getragen.

Insgesamt ist gewährleistet, dass alle eingehenden Spenden jeweils in voller Höhe dem Projekt zugute kommen.

Spendenkonto:

Kirchengemeinde St. Christophorus, Dieburger Land

IBAN DE74 5085 2651 0129 0003 37

BIC HELADEF1DIE

Sparkasse Dieburg

Verwendungszweck

Miguel Couto, Spendername, Spenderadresse

Spenderzeitschriften „Rundbriefe“ der Brücke der Freundschaft

Aktuell

Liebe Spenderin, lieber Spender unseres Straßenkinderprojekts Casa do Menor,

von Herzen danke ich Ihnen, dass Sie nun schon seit vielen Jahren unser Straßenkinderprojekt Casa do Menor tatkräftig unterstützen. Ohne Ihre regelmäßigen oder einmaligen Spenden wäre die kontinuierliche Hilfe für die Kinder und Jugendlichen in Brasilien in dieser Form nicht möglich. 
So konnten wir im Jahr 2025 67.000 Euro nach Brasilien überweisen. Ein gewaltiger Betrag für unsere Gemeinde! Nochmals vielen Dank dafür!

Im Zuge struktureller Veränderungen in der Diözese Mainz, zu der unsere Kirchengemeinde gehört, möchte ich Sie heute über einige organisatorische Neuerungen informieren. Die Kirchengemeinde St. Peter und Paul wird am 01.01.2026 in der neu entstandenen Großgemeinde St. Christophorus, Dieburger Land aufgehen. In diesem Zusammenhang wird sich auch der Name des Kontoinhabers unseres Spendenkontos bei der Sparkasse Dieburg ändern.

Für Sie wichtig zu wissen: Bestehende Lastschriften laufen unverändert weiter. Sollten Sie jedoch per Überweisung spenden oder einen Dauerauftrag eingerichtet haben, bitten wir Sie, den Kontoinhaber entsprechend anzupassen auf:

Kirchengemeinde St. Christophorus, Dieburger Land
Projekt Casa do Menor

Kontonummer: DE74 5085 2651 0129 0003 37

Die Erstellung der Spendenquittungen findet ab sofort nicht mehr am Schreibtisch bei mir zuhause, sondern zentral am Verwaltungssitz der Großgemeinde in Babenhausen statt. Obwohl es für mich, die ich ja eigentlich Lehrerin und keine Finanzbeamtin bin, ordentlich viel Arbeit war, so habe ich es doch immer gerne gemacht und konnte mit ein paar persönlichen Zeilen auf dem Einleger unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen und ein wenig Kontakt zu Ihnen halten. 


Da ich nun dem neuen Verwaltungssitz die Ausstellung der Menge von Spendenquittungen nicht zumuten möchte, bitte ich Sie zur Vorlage beim Finanzamt bei Beträgen unter 300 € den Kontoauszug als Beleg zu verwenden. Bei höheren Spenden erhalten Sie weiterhin eine Spendenquittung.

Selbstverständlich stehe ich Ihnen weiterhin als Ansprechpartnerin zur Verfügung, wenn Sie Fragen zu den Änderungen oder generell zum Projekt haben. In unregelmäßigen Abständen sind mein Mann Thomas und ich vor Ort im Projekt in Miguel Couto, Brasilien, und informieren uns über die Verwendung der Spendengelder. Zuletzt war das an Ostern 2024. 

Ich hoffe, Ihnen hat unsere Spenderzeitschrift 2025 gefallen. Wir sind ein kleiner Kreis von ehemaligen Voluntären, die versuchen, Ihnen jährlich den aktuellen Stand des Projekts vorzustellen. Wir alle arbeiten ehrenamtlich und geben unser Bestes. 
In dem Zusammenhang danken wir der Druckerei Unterleider in Ober-Roden von ganzem Herzen, die schon seit vielen, vielen Jahren unsere Zeitschrift unentgeltlich druckt. 

Wir hoffen sehr, dass Sie unser Straßenkinderprojekt auch trotz dieser Umstellungen weiterhin begleiten und unterstützen. Ihr Beitrag – ob groß oder klein – hilft nachhaltig Pater Renato und seinem Team vor Ort, Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu geben.

Ich bitte Sie um Entschuldigung, dass die Informationen zu den Umstellungen erst jetzt und damit recht kurzfristig bei Ihnen ankommen. Die Gründung der Großgemeinde stellt viele vor große Herausforderungen, die ich leider nicht beschleunigen konnte.

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Familien Gottes Segen für 2026 und verbleibe mit lieben Grüßen

Weihnachten 2025

Melanie Wendt

für das Team von Casa do Menor


Jubiläen

Unsere Glückwünsche

30 Jahre Casa do Menor

30 Jahre Brücke der Freundschaft

30 Jahre Hilfe für Straßenkinder in Brasilien

Wir freuen uns, dass das Straßenkinderprojekt, das im Oktober 1986 begründet wurde, soviel Positives zum Wohle und zur Entwicklung von Kindern ohne jede Perspektive leisten konnte. Gerade in den Casa Lares lag und liegt unser Engagement.

Die Standfestigkeit der Brücke der Freundschaft ist nur möglich, weil sie auf einem festen Fundament steht. Mit Pater Renato, verstorbenem Monsignore Pfarrer Manfred Gärtner und Pfarrer Alexander Vogl und allen Helferinnen und Helfern sowie - natürlich ganz wichtig - den Spenderinnen und Spendern und den vielen jungen Freiwilligen in diesen vielen Jahren steht unser gemeinsames Projekt auch im Jahr 2016 auf einer gesunden Basis.

Allen tatkräftigen Unterstützern gilt mein großer und respektvoller Dank. Was wäre wohl aus vielen Kindern geworden, wenn es diese segensreiche Einrichtung Casa do Menor nicht gäbe. Dieburg sendet zum Jubiläum

Unterstützung          Gebet          Segen!

Gerne erinnern wir uns an das letzte Jubiläumsfest 2011, an dem wir mit einer großen Gruppe teilgenommen haben; in diesem Jahr ist es leider nicht möglich. Deshalb wünschen der Miguel Couto-Ausschuss und die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul / St. Wolfgang auf diesem Wege alles Gute und Gottes Segen.

Herr Peter Edinger wird Dieburg als unser Abgesandter vertreten.

 

Glückwunsch, Gruß und Dank

Ihr Geistl. Rat Pfr. Alexander Vogl 

Unsere Glückwünsche

Seit 25. Jahren besteht die Freundschaft zwischen St. Wolfgang und Miguel Couto. Zu diesem Anlass ist das Jubiläumsheft erschienen, dieses können sie in den Downloads als PDF-Datei einsehen.

Unsere Glückwünsche

Liebe Freunde, die Pfarrgemeinde St. Wolfgang in Dieburg und die Freunde auf der „Brücke der Freundschaft" gratulieren sehr herzlich  zu Euerem besonderen Jubiläum.

Die zarte Pflanze, die vor 20 Jahren von Pe.Renato gesetzt worden war, hat sich über die Jahre hinweg zu einem stattlichen und gesellschaftlich anerkannten Lebensbaum entwickelt, dessen Äste schattige Geborgenheit und Leben für Viele spenden.

Die Vision von Pe.Renato war von Anfang an auch ein Fixpunkt im sozialen Wirken unseres verstorbenen Pfarrers Manfred Gärtner. Über die von ihm begründete „Brücke der Freundschaft" hat er in vielfältiger Weise mit zum Heranwachsen dieses Lebensbaumes „Casa do Menor" beigetragen. Er hätte sicherlich seine Freude an diesem Jubiläum, so wie er die Übertragung „seines Sitios" in Tingua  aus Anlass seines 5. Todestages für gut geheißen hätte.

Unsere Verbindung wird auf dem Gelände von St. Wolfgang dauerhaft symbolisiert durch das im Projekt angefertigte Kreuz, das weithin sichtbar ist. Diese Verbindung soll auch weiterhin Bestand haben; das ist unser Versprechen aus Anlass Eueres Jubiläums.

 

Möge Gottes reicher Segen Euere Arbeit weiterhin begleiten.

Pfr. Harald Christian Röper

 

Brücken aus Fleisch und Blut

Ich wünsch´ mir viele Brücken,

die nicht aus Stein gemacht.

Sie können Frieden stiften,

wo Streit herrscht und wo`s kracht.

 

Die Brücken sind lebendig,

sie sind aus Fleisch und Blut.

Sie teilen und sie heilen,

denn das tut allen gut.

 

Die Beine auf der Erde,

das Herz nach Gott gewandt;

So hält das Brückenbauwerk,

das sonst als „MENSCH" bekannt.

Pfr. Alexander Vogl